Pandan-Kuchen (Malaysia)

Pandan ist eine grüne langblättrige Pflanze, die in Malaysia überall wächst. Im Geruch und Geschmack erinnert sie eher an Erbsen mit vanillig-nussigem Beigeschmack. Ich durfte den Kuchen im KBC-Restaurant auf der schönen Insel "Pulau Kapas" an der Ostküste Malaysias schon selbst zubereiten und Awang hat mir freundlicherweise das Rezept zur Verfügung gestellt:

 


 

  • 12 Eier
  • 2-3 Tassen Zucker
  • 1 L Kokosmilch
  • 3-4 Tassen Mehl (ca. 600 g)
  • 1 TL Salz
  • ca. 6 Stängel Pandan (klein schneiden und mit etwas Wasser im Mixer pürieren)
  • 1 TL Backpulver

Den Saft der Pandanblätter durch ein Sieb in eine Schüssel geben, dann nach und nach die anderen Zutaten hinzufügen und gut rühren. Die Konsistenz sollte dickflüssig sein. Notfalls also noch ein bisschen mit Mehl anpassen. Den Teig in eine gut gefettete Backform geben evtl. noch Schokochips drauf träufeln und dann bei ca. 175 °C im vorgeheizten Backofen für etwa 30-40 Minuten backen. Probe mit  dem Schaschlikstab machen, ob der Kuchen durch ist (nach dem Reinstechen und wieder herausziehen darf nichts mehr am Holzstäbchen kleben, wenn der Teig fertig ist).

 

Wenn ihr kein Pandan zur Hand habt, könnt ihr den gleichen Kuchen auch mit pürierten Bananen oder Beeren machen. Durch die viele Kokosnuss und die Eier bekommt der Kuchen eine besondere Konsistenz.

 


Käsekuchen (Australien )

Eigentlich handelt es sich hierbei um einen ganz klassischen New York Cheesecake. Warum also steht bei uns jetzt Australien dahinter? Nun, während unserer Zeit in Carnarvon, in der wir drei Monate lang in einer Garnelenfabrik gearbeitet haben, um unser Work and Travel Visa um ein Jahr zu verlängern, wohnten wir mit einer bunten Gruppe aus Backpackern auf dem Werksgelände, direkt am Strand, und schlossen einige tolle Freundschaften. Unter anderem war Elodie dabei, eine Französin, mit der wir uns gegenseitig bekocht haben und viele schöne Momente hatten. Ihr haben wir dieses überaus empfehlenswerte Rezept zu verdanken! Und vielleicht die ein oder anderen extra Pfunde ;-)

 

Für eine kleine Kuchenform:

  • 200g Mürbeteigplätzchen
  • 70g flüssige Butter
  • 500g Frischkäse (Philadelphia)
  • 1/3 Tasse Zucker
  • 1 TL Vanille-Essenz
  • 1 Ei

 

Plätzchen mit Nudelholz oder Mixer zu feinen Bröseln zerkrümeln, Kekskrümel und flüssige Butter miteinander vermischen, in eine gefettete Kuchenform (d= 22cm) geben und am Boden festdrücken. Den Frischkäse mit dem Zucker, der Vanille-Essenz und dem Ei cremig schlagen und auf dem Kuchenboden in der Form gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 160°C  ca. 25 min. lang backen bis er eine leicht goldbraune Farbe annimmt. Abkühlen lassen.

 

Tipp:

Wir haben auf unserem Foto-Kuchen noch eine Extra-Schicht aus geschmolzenen Milkyways nach dem Abkühlen auf den Kuchen aufgebracht. Leckerrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.... :-)


"Hullerkeychla" - Hollunderküchlein (Deutschland)

Dies ist ein Rezept, das besonders mir, Carolin, am Herzen liegt, da es eine regionale Spezialität aus meiner Heimat ist, der wunderschönen Oberpfalz. Da der Hollunder nur zeitlich begrenzt blüht, muss man die Zeit nutzen! Lasst es euch schmecken!

 







Teig:

  • 2 Eier
  • 2 EL Bier/ sprudeliges Mineralwasser
  • 1 EL Zucker
  • 3 EL Milch
  • 4 EL Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter

Zusätzlich:

  • ca. 12 Hollunderblütendolden mit Stiel
  • Sonnenblumenöl zum Frittieren
  • Puderzucker (oder Zimt und Zucker)
  • Apfelmus

Alle Teigzutaten miteinander in einer Schüssel verrühren bis ein flüssiger Teig entsteht. Den Teig kurz ruhen lassen und anschließend ca. 2 cm dick Öl in einer Pfanne erhitzen. Dann die Hollunderdolden am Stiel festhaltend, erst in den flüssigen Teig tunken und dann im heißen Fett goldbraun ausbacken. Auf einem Teller mit Küchenkrepp abtropfen lassen und frisch mit Puderzucker und nach Belieben auch Apfelmus und Zimt und Zucker servieren.



Bananenbrot (Amerika )

Richtig, wir waren noch nicht in Amerika, aber wir haben Ashley und Ian kennengelernt, Zwei US-Bürger, mit denen wir gemeinsam in einem abgelegenen aber super beschäftigtem "Roadhouse" (einer australischen Tankstelle mit kleinem Restaurant und Kiosk) gearbeitet haben. Wir haben gemeinsam mit anderen erwähnenswerten Backpackern für ein paar Monate in einem Wellblechhaus gewohnt und neben gemeinsamen Spieleabenden und Sportaktivitäten uns auch noch gegenseitig bekocht. :)


Für eine Kastenform:

  • 3-4 reife Bananen
  • 1/3 Tasse weiche Butter
  • ¾ Tasse Zucker
  • 1 Ei, verquirlt
  • 1 TL Vanille
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 Tassen Mehl

 

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Die Bananen in einer großen Schüssel zerdrücken, die weiche Butter zugeben und gut miteinander verrühren, alle weiteren Zutaten nach und nach zugeben, das Mehl zuletzt und immer gut miteinander vermischen, bis ein breiiger Teig entsteht. Den Teig in eine gebutterte Kastenform geben und für ca. 1 Stunde im Ofen backen. Abkühlen lassen un dzusammen mit Butter genießen!


Sikarni (Nepal)

Für 4 Personen:

  •  8 Tassen stichfesten Joghurt
  • 1/4 Tasse Schmand
  • 2 Tassen Zucker
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Pfeffer
  • 1 TL gemahlener grüner Kardamom
  • 1/4 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1 TL Saffran
  • 1 Tasse gehackte Pistazien

Den Joghurt mit dem Schmand, dem Zucker, dem Zimt, dem Pfeffer, Kardamom, Muskatnuss, Saffran und den gehackten Pistazien gut vermischen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen. Mit gehackten Pistazien und Zimt garniert servieren.

 


Schokokuchen (Deutschland)

Für eine normale runde Kuchenform:

  • 200g Butter
  • 200g Schoko Zartbitter
  • 4 Eier
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 200g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver

 



Butter und Zartbitterschokolade verschmelzen, danach alle Zutaten mischen. Teig in eine gefettete Springform geben und bei 160°C ca. 40min. backen. Danach Puderzucker zum verzieren verwenden.