Kurt´s berühmter Papaya-Salat (Thailand)

Hier kommt schon mal der erste Vorgeschmack auf Thailand. In Ipoh haben wir Kurt besucht, den wir auf der schönen Insel Kapas kennengelernt haben. Und zur Feier des Tages hat er uns seinen berühmt-berüchtigten Papaya-Salat gezaubert. Diesen Genuss wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten...



Zutaten:

  • eine getrocknetet Tamarinde
  • Fischsoße
  • frisch geröstete Erdnüsse
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2-3 Chillis


  • 1-2 Limetten
  • 2 Tomaten
  • 1 grüne Papaya (alternativ grüne Mango)
  • Palmzucker oder braunen Zucker
  • 2 Karotten

Zuerst wird alles vorbereitet: Die Mören und die Papaya in ganz feine, lange Streifen schneiden (Julienne-Style), die Tamarinde in eine kleine Schüssel mit Wasser einlegen (wir brauchen am Ende den entstehenden Saft), die Erdnüsse rösten und kleinhacken und die Tomaten achteln. Jetzt macht ihr zuerst eine Vignairette aus dem Tamarindenwasser, der Fischsoße, den Knoblauchzehen, den Chillis und den Limetten indem ihr diese Zutaten in einem großen Mörser oder Alternativ einem großen Topf mit einem schweren Gegenstand zerdrückt. Im Anschluß gebt ihr nach und nach etwas von der Papaya, den Karotten, den Erdnüssen und den Tomaten dazu und verreibt die Zutaten dank des Stößels oder Weinflasche (einfach kreativ sein, was immer ihr da habt...) miteinander. Zum Schluß noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Yamm....


Känguruhschwanz nach Aborigine-Art (Australien)

Bush-Tucker
Bush-Tucker

Man erlebt doch immer wieder tolle Geschichten auf so einer wunderbaren Reise und so kommt es dann auch schon mal, dass man von einem Aborigine einen ungehäuteten Känguruhschwanz unverpackt aus der Tiefkühltruhe seines "Black Fella´s House" geschenkt bekommt. - Übrigens eine große Ehre, da dieser Teil am fettreichsten und somit wertvollsten für die Aborigines ist und dieser Teil eigentlich den Stammesältesten vorbehalten ist.

 

Zutaten:

  • Känguruhschwanz
  • Salz und Pfeffer
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  •  Öl
  • Aluminiumfolie

Wartet, bis Euch ein Aborigine einen Känguruh-Schwanz schenkt (übrigens der beste Teil vom Känguruh). :-)

Dann macht Ihr ein ordentliches Lagerfeuer im "Busch" (checkt aber bitte vorher die Sicherheitslage ab). Jetzt startet Ihr, dem Känguruh-Schwanz das Fell abzuziehen. Wenn Ihr damit fertig seid, dann den Schwanz, zusammen mit einigen geschälten und zerkleinerten Zwiebeln und Knoblauchzehen in Alufolie einwickeln und in die heiße Glut legen. Nach etwa 20-25 Minuten ist der Schwanz fertig. Wenn Ihr noch ein wenig warten könnt, dann lässt Ihr das gute Stück kalt werden, denn dann ist es butterweich und zart und Ihr könnt ganz einfach schöne Stücke abschneiden und unter Euch verteilen. Wenn Ihr extrem hungrig seid, so wie wir, dann zaust Ihr das Fleisch einfach vom Knochen ab.

Lecker! :-)

 


Quesadillas, Guacamole, Salsa & Bohnen (Mexiko)

Auch wenn wir noch nicht in Mexico waren, so sind die folgenden Rezepte doch alle nach original mexikanischer Art, denn wir haben sie zusammen mit Mitch(elle), unserer lieben Couchsurferin und temperament- vollen Mexikanerin gekocht.

 

* Vielen Dank für die Rezepte! *

Quesadillas

  • ca. 12 fertige Weizen- oder Maistortillas
  • ca. 200 g würzigen Käse wie z.B. alten Gouda (gerieben oder in Scheiben, es geht beides)

 

Eine Tortilla in der Pfanne ohne Fett erhitzen, bis sie sich leicht verfärbt (Ihr wisst schon, die leckeren goldbraunen Flecken), dann wenden und etwas von dem Käse auf dem Tortilla verteilen. Diesen so belegten Fladen gleich mit einem weiteren Tortilla bedecken und dann komplett in der Pfanne wenden. Eventuell noch ein wenig mit einem Pfannenwender andrücken. Aus der Pfanne herausnehmen und in "Tortenstücke" schneiden. Wenn möglich im Backofen warmhalten. Den Vorgang mit den restlichen Tortillas und dem restlichen Käse wiederholen. Mit Salsa, Guacamole und den Bohnen servieren!


Guacamole

  • 2 Tomaten
  • 2 Avocados
  • 1- 2 Zwiebel(n)
  • Salz
  • frischen Limettensaft (von ca. 2 Limetten)

 

Die Tomaten und die Zwiebel(n) in kleine Stücke schneiden. Anschließend die Avocados halbieren und den Kern entfernen. Hierzu gibt es einen Trick: Einfach mit dem Messer auf den Kern schlagen, so dass das Messer im kern stekcen bleibt, dann leicht drehen und schon hat man den Kern entfernt.
Danach die Avocado mit einem kleinen Löffel ausschaben (macht das anschließende zerdrücken mit der Gabel viiiieeel einfacher. Danach Die tomaten, die Avocados und die Zwiebel(n) zu einem Brei vermischen. Zum Schluß Abschmecken.

 

ACHTUNG, hierbei gilt:

Immer erst das Salz und dann den Limettensaft hinzufügen. Ansonsten kann es bitter werden!

Salsa Roja

  • 4 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • getrocknete Chillieschoten (nach Belieben)
  • Öl

 

Die Tomaten in einem Topf kurz aufkochen lassen und danach mit einem Pürierstab zerkleinern. Dann die Zwiebel fein hacken. Im Anschluß etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die gewünscht eMenge an Chillieschoten zugeben. Warten bis die Chillies das Öl orange verfärben. Dann die kleingehackte Zwiebel hinzufügen und warten, bis sich auch die Zwiebeln einfärben. Zum Schluß die Tomaten hinzufügen und solange köcheln lassen, bis die Soße schaumig wird. Fertig! Wer will kann noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, aber bei uns war es nicht nötig. Übrigens essen die Mexikaner die Salsa noch, solange sie warm ist. :-)

Mexikanische Bohnen

  • Kidneybohnen aus der Dose (oder eingelegte Bohnen)
  • 1 Zwiebel
  • Öl

 

Die Zwiebel fein hacken und im Öl kurz anbraten. Anschließend die Bohnen hinzufügen und gut durchköcheln lassen.



Borschtsch (Russland)

Stellt Euch vor, es ist Winter in Sibirien, draußen sind es minus 40 Grad Celsius und Ihr sitzt gemütlich am Küchentisch neben dem Ofen und werdet gewärmt von dieser herrlichen Suppe und einem Gläschen Vodka (oder zwei, oder drei) ...   :-)

 

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 2 l Fleischbrühe (siehe unten)
  • 200 g Rindfleisch
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Weißkohl
  • 150 g Kartoffel
  • 200 g Rote Beete
  • 100 g Karotte
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 g Schmalz
  • Speck oder Butter
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Essig (3%)
  • 100 g saure Sahne
  • Petersilie oder Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Fleischbrühe (kann auch am Vortag zubereitet werden):

Fleisch mit kaltem Wasser aufsetzen (gerade so, dass das Fleisch bedeckt ist), erhitzen und kurz aufkochen lassen. Sobald sich Schaum bildet, das Wasser wegschütten und die Schaumreste aus dem Topf entfernen. Das Fleisch erneut mit heißem Wasser aufsetzen und aufkochen lassen, eine ganze Zwiebel und Lorbeerblätter hinzufügen und bei niedriger Hitze ca. 2 Std. kochen lassen. Die ausgekochte Zwiebel und die Lorbeerblätter aus der Brühe wegschmeißen. Fleisch herausnehmen und klein schneiden, Kartoffel in dickere Streifen schneiden und Weißkohl raspeln. Beides in die kochende Brühe geben und 15 min. lang kochen. In der Zwischenzeit die Rote Beete und die Karotten in Streifen schneiden. Schmalz und Speck oder Butter in einer Pfanne erhitzen und Rote Beete darin 10-15 min. bei schwacher Hitze andünsten. Tomatenmark, Zucker und Essig hinzufügen und kurz weiterdünsten. Wenn die Masse zu trocken wird, etwas Fleischbrühe dazu gießen. Karotten zugeben. Bei geschlossenem Deckel weitere 10 min. dünsten und dann das geduennstete Gemuese in einen Topf geben. Fleisch hinzufügen und weitere 5 Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit feingehackter Petersilie oder Lauch und einem Klecks saurer Sahne  zusammen mit frischem Brot servieren! Mmhhhh köstlich!


Plow à la Alexey (Russland)

Jetzt sind wir schon zwei Mal in den Genuß dieses köstlichen russichen Gerichts gekommen, dass uns unser Freund Alexey gekocht hat. Da es sehr gehaltvoll ist, empfiehlt es sich für kühlere Tage. Am besten schmecken übrigens die Knoblauchzehen! :-)
 
  • 500g Fleisch (Schwein, Rind, Hammel, Lamm, Kalb oder Huhn)
  • 250g Reis
  • 500g Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 10 Knoblauchzehen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3TL Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • Fett zum anbraten
  • Wasser

 

Fleisch in ca. 2-3 cm große Würfel schneiden (wie für Gulasch). In einem großen Topf Fett erhitzen und das Fleisch kräftig anbraten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln in Streifen schneiden, 3 Knoblauchzehen würfeln und beides kurz mit andünsten. Lorbeerblätter in den Topf tun. Mit etwas Wasser ablöschen. Möhren in grobe Stifte schneiden. Auf das Fleisch schichten (nicht umrühren). Den ungekochten Reis auf die Möhren schichten (nicht umrühren). Kräftig mit Brühpulver würzen. Jetzt noch die restlichen Knobl;auchsehen als Ganzes dazugeben (Das ist beim Essen dann der beste Teil!), und mit Wasser auffüllen, so dass der Reis ca. 2,5 cm mit Wasser überdeckt ist. Deckel drauf und bei kleiner Hitze ca. 30-45 min köcheln lassen (zwischendurch nicht umrühren). Eventuell gegen Ende noch etwas Wasser nachfüllen. (es soll aber keine Suppe werden, sondern die Flüssigkeit wird komplett vom Reis aufgesogen)

 


Kottu Roti (Sri Lanka)

Dies ist definitiv eines unserer absoluten Lieblingsgerichte und das kulinarische Highlight eines jeden Sri Lanka-Besuchs! Sozusagen das FastFood dieser Insel-bewohner und immer verbunden mit dem spezifischen Klopf- und Hack- Geräusch. ;-)

 

für 4 Personen:

 

10 Godamba Roti (Anl. s. Snacks) in feine Streifen geschnitten

4 Karotten in feine Stifte geschnitten

1Tasse Weißkohl in feine Streifen geschnitten

3 Stangen Lauch in feine Ringe geschnitten

4 Eier

2 TL fein gehackter, frischer Ingwer

2 TL gehackter Knoblauch

1 TL Chilipulver

1 TL Currypulver

Salz und Pfeffer

2-3 frische grüne Chili, klein geschnitten

Öl

 

optional:

etwas geriebener Käse

150 g pro Person: Hühnerbrust, Schweine- oder Kalbfilet in Streifen geschnitten
 

  •  Öl in einer Pfanne erhitzen, Ingwer und Knoblauch dazugeben und kurz anbraten
  •  anschließend die Gewürze hinzufügen und kurz anbraten,
  •  danach das Gemüse (und optional auch das Fleisch und/oder den Käse) zugeben und scharf anbraten und danach in eine Schüssel umfüllen
  •  nochmals Öl in die Pfanne geben, die Eier aufschlagen und miteinander verrühren
  • sofort die grünen Chili und die Rotis hinzufügen und braten
  • das angebratene Gemüse dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken

 


Unglaublich leckere Currys  aus Sri Lanka

Die folgenden Curries schmecken einfach nur traumhaft. Wir hatten das große Glück, eine bezaubernde Sri Lankanerin in Mirissa kennezulernen, die eine ebenso bezaubernde Familie hat und eine "Mamma", die wirklich gut kochen kann! Bei ihr haben wir dann auch gleich einen spontanen und individuellen Kochkurs gemacht und das Gelernte wollen wir hier mit Euch teilen. :-)

 

 

Knoblauch-Gewürzpaste im Mörser herstellen:

Knoblauch, Zimt, Kardamom und Ingwer zusammen in einem Mixer zu einer gleichmäßigen Paste vermixen. Die Mengenangaben sind hierbei vom Gefühl und Geschmack abhängig. Ihr kriegt das schon hin! ;-) Kann in einem Glas mit Schraubverschluss ca. 1 Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden, aber frisch schmeckt sie natürlich am Besten.

 

 

Green Leaves-Kokos-Salat

Achtung: Diese Art von Beilage ist der Wahnsinn und schmeckt immer!

  • ½ Topf voll „Gowa“-Blätter (z.B. Silberbeet/Mangold, Spinatblätter oder auch Rucola)
  • ½ kl. Schale voll mit Kokosraspeln
  • 1 EL Salzwasser
  • ½ Zwiebel, kleingehackt
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 TL Senfmehl

Alles mit den grünen Blättern (je nachdem kurz in heißem Wasserbad blanchiert) vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Zitronensaft würzen, kurz anbraten (ca. 1 min.) und etwas Wasser zugeben - fertig.


Okraschoten-Curry

  • 1 Kürbis
  • ½ Zwiebel klein gehackt
  • 1 EL frische grüne Chilli
  • 1 handvoll frische Curryblätter
  • 2 TL Salz
  • 1 kleiner TL gemahlene Senfkörner
  • 1 kl. TL gemahlene Dillsamen (vielleicht auch Basilikumsamen)
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Knoblauch-Gewürzpaste zugeben (siehe nachfolgender Text)
  • 1 kleine Tasse Wasser
  • 2 kleine Tassen Kokosmilch

Kürbis in große Stücke schneiden und in einen Topf geben, alle anderen Zutaten, außer dem Wasser und der Kokosmilch nach und nach zugeben und immer schön umrühren. Dann Wasser zugeben und aufkochen lassen, zwei Tassen Kokosmilch zugeben, Deckerl drauf und ca. 5-10 min. kochen lassen, immer wieder umrühren, fertig.

Ananas-Curry

  • 1 Ananas
  • 1 großer EL Knoblauch-Gewürzpaste
  • vorher 3 EL Öl in Topf geben
  • 1 EL gemahlene Senfkörner
  • Ananas zugeben
  • ½ EL Salz
  • ½ Zwiebel
  • 1 Hand voll Curryblätter
  • köcheln lassen mit Deckel
  • 2 EL Ketchup
  • 1 Brühwürfel Maggi
  • ca. 5 min. köcheln lassen, fertig

Ananas in kleine Stücke schneiden. Einen Topf auf den Herd stellen und das Öl in den Topf geben. Anschließend die Knoblauch-Gewürzpaste, die gemahlenen Senfkörner und die Ananas hinzugeben. Mit dem Salz, der Zwiebel und den Curryblättern anreichern und mit geschlossenem Deckel ca. 2-3 Minuten köcheln lassen. Dann mit dem Ketchup und dem Brühwürfel abschmecken und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Und schon könnt ihr dieses göttliche Curry servieren.

Kürbiscurry

  • 1 TL Kurkuma
  • ½ TL Dillsamen gemahlen
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Senfkörner
  • ½ Zwiebel, fein gehackt
  • 1 handvoll Curryblätter
  • ein paar frische grüne Chili
  • etwas Chilipulver
  • 4 ½ EL Öl
  • ½ EL Knoblauch-Gewürzpaste
  • ½ Tasse Kokosmilch

Öl, Zwiebel und Gewürze in einen Topf geben und anbraten lassen, dann Okraschoten zugeben und bei geschlossenem Topf ca. 5 min. köcheln lassen, solange, bis das Öl weg ist. Dann die Knoblauch-Gewürzpaste hinzufügen und anschließend mit der Kokosmilch aufgießen und für weitere 5-10 min. weiterköcheln lassen. In einer schönen Schale servieren.