My Armenian Café - George Town

Unsere erste Station nach Australien hatte es ziemlich in sich!

"Wie lange möchten Sie gerne in Malaysia bleiben?", war die erste offizielle Frage eines malaysischen Versicherungsbeamten als er erfahren hat, dass wir mit unserem eigenen Auto anlegen. Denn wer nach Malaysia "einfährt, besonders mit dem Schiff an Land sticht, wird mit sämtlichen bürokratischen Feinheiten konfrontiert, unter Anderem eben auch mit Versicherungen für die Nutzung von Straßen in Malaysia oder auch für die Versicherung des Autos selber.

Nach einigen Berechnungen, war die Antwort: "2 Monate". Das es einmal vier Monate mehr sein würden, hätten wir uns nie und nimmer erträumt.

Mit Miri, einer Reisefreundin sind wir 7 Wochen durch Malaysia gefahren, waren an der wunderschönen Ostküste, im Taman Negara, einer der ältensten Regenwälder der Welt, im Gebirge der Cameron Highlands, bei Tee und leckeren Erdbeeren, im verschlafenen Ipoh beim Kurt, der alten Zinnmetropole Malaysiens, sowie schließlich in George Town, der Beginn vom Anfang.

Miri, also Miriam haben wir vor vier Jahren in Sri Lanka kennengelernt. Dann nochmal in Australien ein Jahr später getroffen und dann waren wir zwei Jahre später nochmal bei ihr in Deutschland. Nun war es also das vierte Mal im vierten Jahr in Malaysia. Eine unglaubliche Verbindung wilder Reisender :) Bis zum 5.Mal im 5.Jahr!

 

Um euch nun die spannende Frage der magischen 4 Monate zu erklären gibt euch das Bild oben schon einen besonderen Einblick, denn wir  waren ziemlich fleißig. Vor drei Jahren, nach einem Deutschlandbesuch, hatten wir leider ein kleines Problem mit Tobis Visum für Australien. Dies hatte sich unnötig in die Länge gezogen und so kam es, dass er sich noch eine Zeit lang in Malaysia herum getrieben hat, während Caro, bereits schwanger, sich das ein oder andere Taschengeld in Fremantle, Australien verdient hat.

Während seiner "Wartezeit" in Malaysia führte es Tobi auch nach George Town. Hier hat er die, wohl beste, Couchsurfing Familie auf der Welt kennengelernt. In einer Woche Aufenthalt hat er sich ausgiebig mit George Town angefreundet und war hin und weg von dieser Stadt. Dort hat er, als er durch die Straßen dieser Stadt marschiert ist, auch eine Galerie besucht. Zwar nur kurz, vielleicht 15 Minuten lang, aber diese 15 Minuten sollten es in sich haben.

 

Zwei Jahre später, nun als Gesamtpaket mit Caro und Max, ging es wieder nach George Town. Nach einigen spannenden Wochen, kamen wir an einem Café vorbei. Dort kamen wir wiederum mit einer Frau in Kontakt. Tobi hatte sich mit dieser Frau eine Zeit lang unterhalten, bis er schließlich ganz aufgedreht zu mir kam und mir diese folgende Geschichte erzählte. Alyssa, die jetzige Besitzerin, die wir gerade hier im Café kennengelernt hatten war die Galleristin, die Tobi, damals, vor fast exakt zwei Jahren, in George Town in einer Gallerie kennengelernt hat. Diese 15 Minuten von damals sind Alyssa so im Gedächtnis geblieben, dass sie sich irgendwie noch an ihn erinnern konnte, obwohl sich ihre damalige Gallerie an einem ganz anderen Ort in der Stadt befand. Einfach unglaublich. Durch diese Offenbarung des Schicksals, kam es zu einer unglaublichen Partnerschaft.

 

Die folgenden vier Monate arbeiteten wir in diesem Café, kellnerten, renovierten, dekorierten, designten, handwerkelten, malten, backten, verkauften, organisierten, strukturierten und noch vieles mehr, um dieses Café zu dem zu machen, was es schließlich ist: "My Armenian Café" ist genau der richtige Ort für einen entspannten Kaffee, einem Mocktail oder einem leckeren Smoothie sowie einer tollen Auswahl an hausgemachten Kuchen und leckeren Sandwiches. Das Café hat Stil, Charme und jede Menge künstlerisches Herz, genau wie die Besitzerin und so wie wir es wollten. Perfekt für die neuen Yoga Workshops.

Eine anstrengende Zeit und ein unglaubliches Resultat mit jeder Menge neuer Erfahrungen und vor allem Freundschaften. Kian unser malaysischer Freund der ersten Tage, der Melody Kindergarten, HannSen - der Beginn von The GrassVan -, Saubee und John unsere Nachbarn, und vor allem Ellen und Jonas. Ellen und Jonas fahren mit ihrem Defender von Deutschland bis nach Australien, und weiter und zurück. Wir hatten das große Glück, sie für einen Tag kennenzulernen. Zumindest dachten wir, dass wir sie kurz treffen, uns austauschen, einen Fruchtsaft trinken gehen, vielleicht noch zum Inder und sich dann unsere Wege wieder trennen werden, aber es sollte ganz anders kommen. Mit diesem zuckersüßen, lustigen, abenteuerlichen, kreativen, handwerklichen, dem perfekten - Intothefar - Team verbringen wir die nächsten 3 Wochen. Hier beginnt eine unglaubliche Freundschaft wie es sie sonst nur bei Herzblatt zu hören und sehen gibt. Wir lebten zusammen, arbeiteten gemeinsam und lernten die verrücktesten Menschen kennen. Die kreative und künstlerische Ellen hat das wohl coolste Mandala der Stadt an die Wand des "My Armenian Café" gemalt, Jonas der schlaue Kopf des Gespann war bei jedem Hammerschlag dabei und zusammen haben wir diese geniale Spielecke gebaut. Eine Bilderbuchgeschichte am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Zwei Autos die nicht verschiedener sein könnten und vier Menschen die nicht hätten besser zusammenpassen können, haben sich hier gefunden. The GrassVan und der Defender! Danke für diese tollen gemeinsamen Erinnerungen.

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Kommentare: 5
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