Ein Tag mit Max

Was macht denn unserer kleiner Max alles den lieben langen Tag?


Mittlerweile ist er ja schon stolze 1.5 Jahre alt und voller neuem Tatendrang. Glücklicherweise ist es immer ein Segen, wenn man für längere Zeit an einem Ort ist, denn dann kann sich Max besonders gut entfalten und entwickeln. Passiert natürlich auch unterwegs aber hier kann er mal richtig die Sau raus lassen. Unter der Woche macht er das am Morgen immer im Melody Kindergarten. Die Erzieherinnen und seine Gleichgesinnten, also er ist ja der Jüngste, haben ihn furchtbar lieb. Jeden Morgen bringt ihn ja der Tobias auf seinem Fahrrad zum Kindergarten und schon am Tor wird er mit freudigen Max Geschreien reingerufen. Dann stehen seine Kollegen, zur Zeit sind es 5, schon an der Tür oder kommen manchmal sogar gleich rausgeschossen und wollen ihn schon Sehnsüchtig vom Fahrrad reißen. Max dreht sich dann auch gleich um und blabbert mir begeistert zu mit offenen Armen das er doch sofort abgesetzt werden will. Dann bekommt er manchmal ein Küsschen bzw. eine riesige Umarmung und schon rennen sie zusammen rein. Manchmal kommt es nicht mal zum richtigen Abschied, denn er ist gleich sofort in seinem Element, am spielen. Die Erzieherin und Tobi lächeln sich noch kurz zu und nichen bestätigend das er einfach in den besten Händen ist. Nach ereignisreichen vier Stunden muss dann der Max auch leider wieder nach Hause. Eine oder zwei Runden über den Spielplatz und die Reise auf den zwei Rädern geht wieder los. Zu der Zeit ist auch ordentlich Verkehr, die Autos versuchen noch die letzten Lücken zu nehmen aber der Stau in Georgetown ist meistens unvermeidlich. Für Fahrradfahrer wie uns einfach ein Segen an den wartenden Autos vorbeizudüsen und noch ein wenig frischen Wind mitzunehmen bevor die Motoren wieder durchstarten. Das Bild mit Max vor Tobis Nase scheint anscheinend richtig witzig auszusehen, denn sehr oft schauen sie zu Max und amüsieren sich richtig über das "süße" Bild. Zu Hause angekommen zieht der Max noch seinen kurzen aber knackigen Runden um den neuen rasigen Spielplatz vor dem Café bevor er dann für unbestimmte Zeit zum Mittagsschlaf übergeht. Danach, meistens gegen 3/4 ist er wieder wach und wieder voller Tatendrang. Im Café arbeitet noch eine andere Frau (Shirley) und sie gibts sich auch besonders Mühe und sorgt sich um unseren Max. Auf der anderen Straßenseite wohnt Zobie, die auch so göttlich mit Max auskommt und uns auch unterstützt sobald der Max wieder einmal ausgebückst ist. Unsere Nachbarin mit ihrer Enkelin Yu ist uns auch sehr ans Herz gewachsen und so kommt es auch oft vor das sie zusammen spielen bzw. Max sich hier und da schönes Spielzeug ausleiht und mit den geborgten Sachen sein eigenes Ding macht. Es gibt genug Helfer die uns bei ordentlichen Betrieb uns unter die Arme greifen aber meistens sind wir selber zur Stelle und spielen und malen mit Max auf den neuen Blackboards fleissig herum. Unser Max hat hier enorme Freiheiten und da er sich hier schon so gut auskennt, zieht er manchmal sogar schon alleine los ohne auf seine Eltern zu warten. Also er kann sich hier richtig austoben und das Café ist genau das Richtige für ihn.


Bis bald...

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