Ein muslimischer Tag

Beim Rojak-Essen mit unseren neuen Freunden in Georgetown, Penang
Beim Rojak-Essen mit unseren neuen Freunden in Georgetown, Penang

Dies sind die besonderen Momente am Reisen, die uns treiben lassen, reisen lassen: Reisen zum Entdecken, zum Staunen über die Möglichkeiten kleiner möglicher Begegnungen.

Vor einigen Wochen sind wir von der Ostküste Malaysias Richtung Westküste gefahren. Auf dem Weg hatten wir noch einen kleinen Abstecher zu einem Wasserfall gemacht. Im Prinzip nichts Spektakuläres, jedoch habe ich Firdaus (unten rechts) dort mit einem grasigen T-Shirt gesehen. Ich habe ihm unsere Geschichte vom Grasvan erzählt und dass ich umbedingt sein T-Shirt brauche, denn es musste einfach so sein. Ich habe es ihm abgekauft und ihm im Gegenzug noch ein T-Shirt von mir gegeben, denn ich konnte ihn ja nicht so freizügig dort stehen lassen, besonders nicht in einem muslimischen Land. Später haben wir uns wiedergesehen und sie haben den Bus gesehen und mich/uns nicht mehr für bescheuert gehalten. Wir kamen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass die Jungs in Penang studieren. Einige Wochen später sitzen wir nun hier am gemachten Tisch, wobei das ist nur der Vorgeschmack auf das, was eigentlich kommt, denn einen Tag später brechen wir auf zu einem unvergesslichen Roadtrip. Wir sind auf dem Weg nach Bagan Serai, zur Heimat dieser Jungs. Wir besuchen die "Blauen Seen", ein stillgelegtes Tongelände wo Ziegelsteine hergestellt wurden, traumhaft schön und Bilder dazu findet ihr hier. Wir besuchen Firdaus Familie und werden aufgenommen als wären wir ihre eigenen Kinder. Es ist unglaublich faszinierend wie schnell diese Wärme von Gastfreundschaft entstehen kann, welche ein unbeschreibliches Geschenk für uns ist. Dies macht unsere Reise so reisenswert. Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment dieses Roadtrips, dieser Begegnung am Sekayu Wasserfall. Genau deswegen reisen wir.

 

*3 on a big trip*

 

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