2. Episode Ostküste: Merchang

Fahrt im Motorrad mit Beiwagen
Fairuz mit einer triumphalen Fahrt

Also dies ist wieder einmal eine Geschichte, die wir tausend Mal erzählen könnten, wobei sie auch an einer Stelle ein wenig, wollen wir sagen, unappetitlich wird. Wäre dies nicht passiert, wäre es niemals dazu gekommen und wir hätten niemals das gemacht. Ein Rattenschwanz der Superlative, was wir doch so mögen. Also wir fangen:

Reis ist der Hauptbestandteil der malaysischen Küche und auch wir haben uns einen 5kg Reissack als Proviant besorgt. Da wir auch eine eigene Küche im GrasVan haben können wir also lustig drauf rum "reisieren"! Noch am Abend in Cherating haben wir eine ordentlich Portion Reis gekocht damit wir auch am Morgen gut in den Reistag starten können. Genau mit traditionellem deutschen Milchreis. Irgendwas kam dazwischen und wir haben den Reis erst wieder zwei Tage später angerührt. Ihr würdet wahrscheinlich jetzt schon die Hände über den Kopf zusammenschlagen und denken "auweia" und deswegen geht auch ein großer Anteil an Tobias warum wir den Reis doch nochmal genutzt haben. Ein wenig säuerlich kann ja nun auch nicht schaden, dachte sich der 5*Sterne Chef und wegschmeißen wäre nun auch zu schade und außerdem essen sie in anderen Ländern auch fermentierten Reis und sowieso und überhaupt. Also es spielten sich mehr Pro´s als Kontra´s in Tobis Kopf ab und der Hausmann hat gesprochen. Auch die mentale Stärke hatte nicht gereicht um diesen Milchreis noch einigermaßen essbar zu machen, aber tapfer, wie wir sind, haben wir fleißig aufgegessen, denn ohne schönes Wetter macht es uns auch keinen Spaß (Ihr kennt doch alle das Sprichwort, wenn man nicht aufisst gibt es schlechtes Wetter am nächsten Tag). Nun nach einer halben Stunde Fahrtzeit in Richtung Norden, haben wir dann auch das Klopfen aus unserem Magen, erst leise, später lauter gehört und wir mussten, allemann am Straßenrand anhalten und alle Drei über die Brüstung kotzen. Wir haben uns alle krumm und schief gelacht, denn dieses Bild: Drei Touristen bei dieser Aktion neben einem ulkigen GrasVan ist schon echt sehr selten. Der Einzige der noch gut beieinander war, war unser Sonnenschein Max. Die anderen Drei dagegen schleppten sich durch den weiteren Tag und deswegen kam es auch, dass wir eine Pause an einem Kokussnussstand machen mussten, um die fehlenden Elektrolyte wieder aufzutanken. Genau da kam es zum Treffen mit Fairuz, der nur mal eben kurz ´nen Kokussnusssaft für seine Mama holen wollte. Wir kamen ins Gespräch und er lud uns zu sich nach Hause ein. Dort blieben wir zwei Stunden und dann fuhr er uns zur Millbrook-Farm.


Bis gleich...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0