Kuala Lumpur alias KL

Yeahhhh, wir haben es zeitlich perfekt geschafft, sitzen im Flieger und landen gleich in Kuala Lumpur, zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit. Was wird uns nun wohl alles erwarten? Hunger haben wir zunächst einmal und träumen schon von leckeren Currys und Rotis. Nach der Landung geht es mit dem Bus ins Zentrum. Wir sitzen schon im Bus, da steigt doch glatt noch eine Familie mit kleinem Kind ein. Der Sohn ist schon zwei Jahre alt, also etwas älter als Max. Er und seine Eltern machen Urlaub hier und in Asien generell und sie kommen aus Berlin. Schnell sind wir in angeregten Gesprächen vertieft und so geht die einstündige Busfahrt schnell vorbei. Max´ großer Hunger wird mit etwas Naan von den drei neu gefundenen Freunden gestillt und mit Maisflips von einer sympathischen Mama hinter uns, die er gierig und begeistert verschlingt.


Bird´s Nest bzw. Natalie´s Guesthouse

Wir haben von Beate und Stefan einen heißen Tipp bekommen: Das "Bird´s Nest" soll ein recht neues und tolles Guesthouse in der bekannten "Jelang Petaling" sein, welches wir aufsuchen. Es dauert ein wenig, bis wir es finden zumal es auch noch den Besitzer und Namen gewechselt hat. Es ist nicht mehr sooo neu, aber dafür herrscht hier eine umso wärmere und herzliche Atmosphäre. Natalie empfängt uns, die auch, zusammen mit einer Schwedin, die neue Besitzerin von "Natalies Guesthouse" ist. Optisch sieht sie für uns wie eine Malaysianerin aus, doch Nathalie ist aus Russland, aus der Nähe von Novosibirsk.

 

Chinatown

Nach einem ersten kurzen Gespräch brauchen wir aber dringend Essen und so geht es nach dem Rucksack ablegen gleich mitten rein ins Getümmel von KL´s Chinatown.  Nur fünf Minuten von unserer Unterkunft entfernt geht das Gedränge los. Links und rechts sind kleine Stände, die mit Essen, wie z. B. getrocknetem und mit Honig verfeinertem Fleisch oder alternativ Obst, Brötchen und vielen anderen Leckereien beladen sind. Dazu gesellen sich Verkaufstische und kleine Läden, deren Auswahl von Geldbörsen über Handtaschen, gefälschte Markenkleidung, Elektrokram und viele weitere interessante Sachen reicht. In der Straßenmitte stehen auch Stände, so dass es nur zwei sehr enge Gassen zum durch schlendern gibt. Es ist ein ganz schönes Gedränge und Max meistert diese ersten Ankunft ganz gut. Gespannt und mit leuchtenden Kinderaugen beobachtet er das bunte Treiben fasziniert. Er scheint alles in sich aufzusaugen, ist aber doch froh, als wir uns schließlich für einen Essensstand entscheiden. Das mit dem Curry müssen wir dann auch auf morgen verschieben. Heute gibt es "Satay" und "Claypot". Satay sind verschiedenste Dinge auf einem Schaschlikspieß aufgepiekst, deren Auswahl von Huhn über Rind oder Meeresfrüchte bis hin zu Gemüse und anderen Leckereien reicht. Man trifft vorab eine Auswahl aus den Sachen, die einen ansprechen und dann werden die Spieße entweder gegrillt oder in einem Hotpot, der im Endeffekt ein, im Tisch integrierter Fonduetopf ist, gekocht. Die Preise definieren sich über die unterschiedlichen Farbmarkierungen an den einzelnen Spießen. Dementsprechend ist Gemüse günstiger als Fleisch. Der "Claypot" ist ein Tontopf in dem Huhn (oder auch anderes Fleisch) mit Reis und Gemüse langsam gegart wird und somit der Saft und die Vitamine von sämtlichen Lebensmitteln erhalten bleiben und dadurch ein ganz delikater Geschmack entsteht.

Danach geht´s mit vollen und zufriedenen Mägen auf dem schnellsten Weg ab ins Bett und erst einmal schlaaaaaafen… das haben wir uns verdient. :-)

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