Ulverstone - Sheffield

Nachdem wir uns ausgeschlafen haben, kümmern wir uns erst einmal um einige organisatorische Sachen. Zudem wollen wir unser Auto nochmals unter die Lupe nehmen lassen, da uns nach unserer längeren Reise, doch so einige Mätzchen aufgefallen sind.

Wir fahren durch schöne kleine Orte, und durch eine traumhafte Naturkulisse. Vor uns ragt eine Bergkette, wie grob behauener Stein, aus dem Boden. Wir fahren vorbei an blühenden Frühlingswiesen, vielen Narzissen, romantischen Bächlein, Wäldern, Rindern, Schafherden und Pferdekoppeln und alles ist grün und frisch. Hier gibt es auch so wohlklingende Orte wie "Nowhere Else" (= Nirgendwo sonst) oder "Paradise". Wir landen in einem kleinen süßen Ort mit dem Namen Sheffield. Neben einem guten Geschäft, in dem Tobi fündig wird und sich eine ordentliche Fleece-Jacke kauft, treffen wir dort auf Royce, seine Frau Jane und eine Freundin von beiden. Von ihnen erfahren wir auch, dass der Ort bekannt ist für sein jährliches Gemäldefest. Pro Jahr dürfen verschiedenste Künstler Vorschläge einreichen, wie sie eine ganze Häuserwand in der Innenstadt gestalten würden und der Gewinner bekommt die Wand und den Auftrag zur Fertigstellung dazu. Auf diese Weise wird der Ort Jahr für Jahr schöner und mit einer künstlerischen Hauswand bereichert. Doch nicht nur das. Neben einem Buchladen finden wir ein, komplett im Batman-Motto bemaltes Klavier auf der Straße mit der Aufforderung, sich einfach mal hinzusetzen und zu spielen, egal ob man nun talentiert ist oder nicht. Nett.

 

Vorbei an sanften Hügeln, saftigen Wiesen und attraktiven blauen Holzkirchen finden wir den Weg zum Lake Berrington wo wir unser Nachtlager aufschlagen. Dieser See ist für seinen Ruderclub bekannt und wir sind beeindruckt von dem langen See , der mit Bojen und Hilfsleinen für das Rudern ausgestattet ist. Was uns nicht bewusst ist, ist, dass wir hier gar nicht campen dürfen und so kommt der Verantwortliche zu uns gefahren und weist uns daraufhin, macht dann allerdings großzügigerweise eine Ausnahme, für die wir ihm sehr dankbar sind.

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