Melbourne-Stadtleben

Die Zeit mit Sandra und Fabian war wunderschön, doch wir wollen auch noch Jodie und Jon sehen, Verwandte von Tobi. Die beiden wohnen direkt in der Innenstadt. Wir haben Glück und Jon hat Nachtschicht, so dass er tagsüber Zeit für uns hat. Nachdem wir uns mit Sushi gestärkt haben, zu dem uns Jon eingeladen hat, und mit guten Tipps versorgt sind, machen wir uns auf den Weg zum Botanischen Garten und er ist diesen zweiten Besuch definitiv Wert, wäre aber auch locker noch einige weitere Besuche Wert, denn er ist groß und wunderschön. Man findet hier alles: Von einem Rosengarten über ein Herbarium, diverse Glashäuser mit tropischen Pflanzen zu Bambushainen und Aborigine-Pflanzen bis hin zu verschieden Regenwaldwegen findet man hier sogar deutsche Birken wieder. Unsere kleine Familie genießt den ausgedehnten Spaziergang und erfreut sich an den verschieden Pflanzen und dem frischen Duft. Vom botanischen Garten aus dehnen wir unseren Spaziergang aus und laufen ein bisschen am Fluss entlang, Richtung Innenstadt. Angezogen von lauter Musik finden wir uns auf einem mexikanischem Straßenfest wieder, das mit  Essenständen und live Musik lockt. Doch für Max ist das noch zu laut und so schlendern wir weiter und entdecken eine  Gasse, wie aus der Bronx in New York (wen man den vielen Filmen Glauben schenken darf...). Vor uns ein hoher Häuserblock, um den eine schmale Gasse herumführt. Die Wände sind von oben bis unten mit Graffiti-Kunstwerken verziert und jedes Einzelne ist interessanter und imposanter als das andere. Nach so viel schönen Eindrücken machen wir uns, erschöpft von einigen Stunden langen Laufens, auf den Weg nach Hause. Nach selbstgekochten Spagetti Bolognese und einer Folge "Tatort" (Internet und Youtube machen´s möglich), geht es schließlich ins Bett.

 

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