Reisezusammenfassung von Fitzgerald National Park bis Port Lincoln

Fitzgerald National Park, 17.08.2014

Zwei Tage wollen wir bleiben, denn der National Park ist groß und bietet 20 Prozent aller in Westaustralien vorkommenden Pflanzenarten, wovon einige nur hier wachsen. Bei ausgedehnten Wanderungen machen wir uns ein Bild davon.

 

Eine spannende Sache passiert allerdings gleich am Anfang:

Beim Hineinfahren haben wir eine holprige Begegnung. Aus dem Nichts kommt ein Kaninchen angesprungen und gerät leider unter unsere Räder. Damit der Tod nicht umsonst ist, beschließen, wir, das frisch erlegte Tier zum Abendbrot zu verzerren und nehmen es mit. Tobi und Thomasz beweisen, dass sie echte Kerle sind und häuten und zerlegen das Karnickel fachmännisch. Frisch gebraten genießen wir das Wildtier mit Couscous. Was für ein Buschleben!

 

Old Tractor Beach, 22.08.2014

Nach ca. zwei Wochen täglichen Fahrens wollen wir mal einen Tag Erholung. Und wo könnte es schöner sein als an einem einsamen Strand? Den finden wir beim Old Tractor Beach, der ein Campingplatz mit Vertrauenskasse ist. Es dauert auch nicht lange bis wir den namengebenden alten Traktor, halb im Sand vergraben, entdecken.

Wir schlafen aus, gehen Baden und Spazieren und Tobi und ich machen uns mit unserem Sohnemann nochmals auf den Weg in den nächstgelegenen Ort, genannt Streaky Bay, da wir unseren Freunden Claudi und Alex noch ein spezielles Hochzeitsgeschenk machen wollen. In Streaky Bay wurde übrigens der, bis jetzt, größte dokumentierte Weiße Hai gefangen; und das auch noch mit einer Angel. Wir können uns das nicht ganz vorstellen, aber es ist im Guinness Buch der Rekorde nachzulesen.

 

Lincoln National Park, 25.08.2014

Die Parks werden immer schöner und auch hier haben wir wieder das Glück, einen Camping-Stellplatz mit eigenem Strand für uns allein zu haben. Bevor wor diesen aber erreichen erleben wir noch eine Überraschung der besonderen Art: Mitten auf der Straße räkelt sich eine Schlange faul in der Sonne. Noch spannender wird es, als mich beim Pinkeln der große Bruder der ersten Schlange überrascht. Ich zieh mir gerade meine Hose hoch, als sich der Kerl unter einem Stücken Holz bemerkbar macht und mir mit seinem Züngeln und Zischen deutlich macht, wer hier das Sagen hat. Wir machen ein paar Beweisfotos und gehen dann, wieder munter von dem kleinen Schrecken, weiter unseres Weges.

Nach einem gemütlichen Frühstück am nächsten Morgen folgen wir den Fußstapfen von Matthew Flinders, welcher schiffbrüchig auf der Suche nach Wasser die Peninsula Eyre entdeckte. Allerdings wollen wir hier darauf aufmerksam machen, dass dieser wunderschöne Teil Australiens bereits seit Jahrtausenden von Aborigines bewohnt wurde und das mit der Entdeckung hiermit relativ zu sehen ist.

 

Nach dem schönen Weg gönnen wir uns alle eine erfrischende Dusche im Meer, in einer einsamen Bay bei strahlendem Sonnenschein. Wir können uns nichts Schöneres vorstellen.

 

 

 

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