Tuk-Tuk-Fahrt nach Matara

 Nach leckeren Lavarias, welche wir aus Nilanthas Haus schon kennen und wir nun hier wieder einmal zum Frühstück vernascht haben, stellt sich die Frage, wer denn nun das Tuk-Tuk fährt. Mein Finger, wohl definitiv der Höchste und dies noch mit einem zusätzlichen Sprung unterstützt, werde ich hoffentlich zum Auserwählten ernannt. Ich, Tobi, folgerichtig wenige Minuten später am Steuer dieses faszinierend tuckernden Gefährtes, wie auch nicht anders zu erwarten, geht es auf der Hauptstraße entlang direkt nach Matara. Ganz wie einst Michael Schuhmacher im Go-Kart. Eine tolle unvergessliche Fahrt im Tuk-Tuk mit drei Rädern, einem Wendekreis von wenigen Metern und der Tatsache dieses Teil gefahren zu haben. In Matara angelangt gehen wir zum Stoffhändler und es dauert mehr als ein Stunde, bis wir unsere gewünschten Stoffe haben. Die Entscheidung bei dieser riesigen Auswahl ist auch alles andere als leicht. Wirklich tolle Stoffe, von klassischen Farben bis hin zu spielerisch bunten Auswahlmöglichkeiten, ist alles dabei. Auch ist es eine Freude, die Einheimischen, die dort nach feinen Stoffen Ausschau halten, zu beobachten. Es ist immer wieder schön sich in einem lokalen Geschäft aufzuhalten.

 

Eines der beliebtesten Kleidungsstücke, in diesem Land, überwiegend für den Mann gedacht, ist der Wickelrock, genannt Sarong. Dieser wird um die Hüfte geschlagen und mit einer gewissen Wickeltechnik festgefaltet. Dieser Wickelrock meist in den typisch karierten Farben lässt hier die Männerherzen der Einheimischen höher schlagen. Dies ist eine optimal luftige Angelegenheit bei sommerlichen Temperaturen.

 

Einfach herrlich dieser Ausflug! Mit der bezahlten Ware geht es wieder zurück. Zuvor wird noch ein kurzer Abstecher bei einer Freundin des Schneiders gemacht, welche Deutsch spricht, aber nicht zu Hause ist. Wieder im Hostel von Chathu und ihrer Familie angekommen designen wir unsere neuen Kleidungsstücke bzw. zeichnet unser fleißiges Schneiderlein sie auf und wir stimmen zu oder machen einige Veränderungen. Nachdem er unsere Maße genommen hat, liegt die Aufgabe nun vollstens bei ihm und seinem talentiertem Geschick. Der Plan die Sachen bis zum nächsten Tag bereitzustellen, geht zwar nicht ganz auf, auch nicht am darauffolgenden Tag, aber es soll schon noch der Tag kommen, an dem wir unsere neu designten Klamotten überreicht bekommen.

 

Mirissa, oder vielmehr Chathu und ihre Familie, haben uns unseren Aufenthalt mehr als nur versüßt. Wir verbrachten den größten Teil unserer Zeit mit ihnen oder bei ihnen. Eine Begegnung die wir nicht vergessen werden, eine Begegnung zwischen Schlemmern und Erzählungen, eine Verbindung zwischen Deutsch und Singhalesisch.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0