Busfahrt zum Yala Nationalpark

Nimal, unser Hostelmanager aus dem White House, hatte uns noch eine Adresse von einem Freund mitgegeben, welcher ebenfalls ein Hostel leitet und zwar in der Nähe des Nationalparks. Diesen haben wir angerufen, gesagt, dass wir auf dem Weg zu ihm sind und so hat er uns auch später von der Busstation abgeholt. Die Busfahrt ging also wieder zurück nach Ella, von dort aus vorbei an einer weiteren Sehenswürdigkeit Sri Lankas, den Wasserfällen von Ella, und schließlich zum Ende dieses Fahrtabschnitts. Bevor wir in den nächsten Bus stiegen, gab es noch schnell ein leckeres Kottu und dann ging die Fahrt auch schon weiter, für Tobi an der offenen Tür. Wie auch im Zug, so auch nun hier im Bus. Es ist so schön und teilweise kam ich, Tobi, mir auch vor wie der Busschaffner selber. Dieser macht Platz für die heranspringenden Passagiere und steigt aus, um sie hineinzubefördern. Dies alles machte ich ihm nun nach. Immer mehr kam ich auch in den Zustand des Bussurfens, denn umso sicherer man sich fühlt, umso stärker will man den Wind am Körper spüren, also probiert man immer mehr, sich um einige Zentimeter weiter, hinauszulehnen. Mit dem Wissen, dass die nächste Gefahr, wie z. B. das Treffen eines Baums, in weiter Ferne ist, macht es ordentlich Gaudi, mit dem Wind zu surfen. Irgendwann am frühen Abend, es wurde schon dunkel, und wir hatten bereits eine stundenlange Fahrt hinter uns, kamen wir endlich in Tissamaharama an. Hier wurden wir abgeholt und zum Hostel gefahren. Dort angekommen zeigte man uns gleich das neue Heim und unser Luxuszimmer, wirklich ein absoluter Höhepunkt auf unserer Reise. Draußen, und dies neben uns auch die einzigen Gäste, lernten wir Monika und Adam kennen. Zwei polnische Nachbarn aus London. Mit diesen beiden bezaubernden Menschen verbrachten wir den idyllischen Abend mit unserem mitgebrachten Abendbrot. (Na, was wohl? – Richtig, Kottu.) Monika eine Reiki-Supermasterin und Adam ein Lehrtrainer der Sonderliga werden uns noch lange in Gedanken bleiben und uns auch weiterhin begleiten. Nun, für heute sind wir zu erschöpft und so gehen wir früh ins Bett, weil wir auch für den nächsten Tag eine Tour durch den Nationalpark geplant haben.

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