Kandy und das Herz Sri Lankas

Kaum mit dem Bus in Kandy angekommen, suchten wir auch schon ein Internetcafé. Wir schrieben zahlreiche E-Mails und bemerkten dann, dass wir nicht genug Bargeld hatten. So ging ich, Tobi, los, zum nächsten Bankautomaten. Auf dem Weg dorthin sprach mich ein Gleichaltriger an, ob ich denn Rugby spiele. Ich verneinte natürlich diese Frage, woraufhin er aber meinte, dass in zwei Tagen ein bekanntes Rugby-Turnier hier in Kandy stattfinden würde. Diese Nachricht sollte nicht mehr aus meinem Kopf verschwinden. Nachdem wir unsere E-Mails fertig geschrieben und bezahlt hatten, aßen wir natürlich noch ein leckeres Kottu und schon waren wir bereit für Nilantha. Zwei Stunden später holte er uns zusammen mit seinem Freund und Nachbarn Pushpita ab und wir düsten durch die Nacht. Um Mitternacht kamen wir dann bei seinem und dem Haus von Pushpita an und alle warteten schon gespannt auf die neuen Gäste.

Zwei Großfamilien warteten auf zwei unbekannte deutsche Touristen und alle waren so herzig und erfreut, uns zu sehen. Es war wirklich ein Geschenk, hier zu sein, in diesem bunten Haus unter Bananenstauden mit all den tollen und sympathischen Menschen. Nachdem wir noch eine Zeitlang im Wohnzimmer kennengelernt haben, ging es dann auch erschöpft und zufrieden ins Bett; und in was für eins! Nilantha und Thanuja haben uns großzügigerweise ihr Ehebett samt ihrem Schlafzimmer zur Verfügung gestellt und haben sich stattdessen in der Zeit unseres Aufenthalts, ein Zimmer mit Tanujas Schwester geteilt. Pure Gastfreundschaft!!!

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