Der letzte Wandertag

Nach dieser erholsamen Nacht ging es nach fünf coolen Tagen schlussendlich nach Mana Bhanjang. Es ging nur noch bergab und somit hatten wir einen zweiten entspannten Tag und uns wurde klar, dass mit dieser Motivation aus uns keine Bergführer mehr werden würden.

Nach nur fünf Stunden waren wir dann am Ziel. Wir standen auf nepalesischem Boden und im nächsten Moment gleich wieder auf indischem Territorium. Wir wussten, dass wir die ganzen letzten Tage auf der Grenze dieser beiden Länder spazieren gegangen waren, aber so ohne weiteres in Nepal zu stehen, war dann doch erstaunlich, auch wenn wir darauf erst von einem Nepalesen (oder doch einem Inder?) hingewiesen werden mussten. Was für ein schöner Tag! Ihr wisst ja, wir fühlen uns sehr stark zu Nepal hingezogen und so kamen doch gleich wieder viele gute und schöne Erinnerungen hoch.

Alles in allem handelte es sich um ein gemütliches Dörfchen, in dem wir hier angekommen waren und die Überlegung war, einfach noch einen weiteren entspannten Tag in diesem Ort dranzuhängen. Leider gab es hier aber keinerlei Internet bzw. andere sonstige Möglichkeiten um Bus-/Zugtickets zu kaufen und Nick brauchte unbedingt noch ein Ticket nach Kalkutta und dann gleich noch einen Flug zu den indischen Andaman Inseln. Deshalb ging es mit der nächsten Gelegenheit zurück nach Darjeeling. Dort angekommen ging es aber erst einmal sofort und ohne Umwege zum „Pizzaman in the Town“. ´Ne richtig leckere und riesige Pizza, wo ich, also Tobi, sogar Probleme bekommen habe, diese zu verschlingen. Ein toller Abschluss! Danke, Nick, und bis die Tage in Kalkutta!

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