Der Horst hat es drauf

Der nächste Tag und die nächste Bekanntschaft. Nach einer halben Stunde Wanderns sind wir in einem schönen kleinen Dörfchen namens Gorkhey, was mitten in einem Tal liegt, angekommen. Eine kleine Verstärkung und schon ging es weiter des Weges, denn laut Angaben, sollte dies der anstrengendste Teil der Tour werden, denn es ging bergauf. Auf diesem Weg und mit den romatischen Gedanken eines männlichen Hundes, verging keine Sekunde und unser Horst hatte einen neuen Freund, besser gesagt Freundin. Denn, wie es sich für einen Casanova gehört, hatte sich unser Horst natürlich gleich die schönste Hundedame aus dem Dorf ausgesucht und wie wild angebaggert. Nach einigem hin und her, mit jagen, schnuppern, fangen und gemeinsamen Pipi-Pausen, waren sie ein Herz und eine Seele. Was unsere zweite weibliche Begleitung allerdings noch nicht wusste, ist, dass sie künftig auf den Namen Franziskar(rrr) hören sollte. Der Name stammt aus: „Mein neuer Freund“ mit Christian Ulmen, eine superwitzige Fernsehsendung (wird leider nicht mehr gezeigt, ist aber über Youtube zu sehen), in der ein Kandidat/eine Kandidatin drei Tage lang versuchen muss, einen „Fiesling“ (gespielt von Christian Ulmen) vor Freunden und Familie als ihren neuen Freund/Freundin auszugeben. Allerdings wissen weder die Familie, noch die Freunde, dass es sich hierbei um einen Fake handelt und der Kandidat bzw. die Kandidatin dürfen nichts verraten. Wenn der oder die Jeweilige diese Horrortage samt Familenvorstellung übersteht gewinnt diese(r) 10.000 Euro. Die Folge mit „Ecke“ ist dabei eine der besten Folgen! :-)

Nun mit zwei Hunden ging es den Weg nach oben. Es war ein langer Weg durch Wälder über Felslawinen und vorbei an Kontrollposten. Nun vorbei heißt in diesem Fall, unter höchster Alarmstufe unbemerkt diesen Posten zu umrunden. Das hat wunderbar geklappt und wir sind auch diesen Tag ohne Guide ausgekommen. Nach 8 Stunden wandern, standen wir nun auf dem höchsten Punkt dieser Tagesetappe in Phalut. Nach einer kleinen Suchaktion nach der „richtigen“ Unterkunft (und es gab nur eine) saßen wir auch schon in der Küche bei leckerem Tee und wärmten uns am gemütlichen Feuer im Ofen unsere erschöpften Glieder, denn dort oben pfeifte ordentlich der Wind. Nach unserem leckeren Abendbrot ging es auch schon ins wärmende Bett und unsere beiden Begleiter fanden ein Fleckchen vor unserem Bett.

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