Sicherheit kennt keine Grenzen

Swaminarayan Akshardam, eine Festung, die jeder einnehmen kann, der zuvor alle Wertsachen abgegeben hat: Kameras, Essen, Rucksäcke und noch so einiges mehr. Allerdings sind aber Trinken, sprich Wasser, Handtaschen, Baby-Nahrung und natürlich Geld erlaubt. Auch die Broschüre die wir für 5 Cent auf Deutsch gekauft haben, macht nochmal deutlich was strengstens verboten ist. Bevor sie allerdings die jeweiligen Wertsachen verstauen wird noch blitzschnell ein Beweisfoto mit den Gegenständen und der/den dazugehörigen Personen gemacht. Dann geht es weiter zur Kontrolle. Mittlerweile ist schon eine halbe Stunde vergangen und die Lust nur noch schwindend gering. Da merke ich, wie der Polizist mein Schweizer Taschenmesser ertastet. Ach du Scheiße. Hab ich doch glatt vergessen, das Messer abzugeben. Wieder den halben Kilometer zurück, von neuem anstellen, Taschenmesser abgeben, wieder anstellen, wieder abtasten. Endlich sind meine Hosentaschen frei von jeglichen lebensbedrohlichen Mordinstrumenten und endlich darf ich rein ins Staunen.

Pramukh Swami Maharaj hat innerhalb von 5 Jahren einen Tempel auf 40 ha Fläche erschaffen, eröffnet 2006. Ein Ort, der Frieden, Schönheit, Freude und Göttlichkeit ausstrahlt, so wird es auf der Broschüre dieses Tempels beschrieben. Soviel können wir gar nicht hinzufügen. Ein wirklich schönes Gebäude mit wundervollen Skulpturen, wie die, in Stein gemeißelten, lebensgroßen Elefanten und die tollen „Schnitzereien“ und Steinmetzarbeiten an Säulen, Decken und Türen. Eine Parkanlage die grünt und bewässert wird, kein Müll, der sinnlos herumliegt. Wo Sauberkeit herrscht, wird auch nichts anderes erwartet außer Sauberkeit. Sehr sehenswert, auch wenn wir „nur“ die kostenlose Außenanlage angesehen haben und das Innere, sprich die eigentliche Hauptattraktion, verpasst haben. Auf jeden Fall empfehlenswert und mal eine tolle Abwechslung zu all den anderen Tempeln.

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