Nun aber wirklich

Nach neun Jahren Bauzeit wurde die Festung 1648 fertiggestellt. Shah Jahan hat die Hauptstadt von Agra nach Delhi verlagert und hier ebenfalls eine rote Festung erbaut. Eine achteckige Form und das Lahori Tor bieten Einlass in das Reich des Moghuls, in das Reich des königlichen Palastes. Der Khas Mahal, der private Palast, wird in drei Teile unterteilt: Dem privaten Raum (Tasbih Khana), Schlafbereich (Khwabagh) und dem Aufenthaltszimmer (Baithak). Ein Wasserkanal verbindet die ganzen Räume, welcher als Kühlungssystem fungiert. Eigentlich waren wir schon draußen, dann haben wir aber Karten für die Sound- und Lightshow geschenkt bekommen und im Nu waren wir wieder drin. Jede Festung und jeder Palast der etwas zu sagen hat, bietet dieses Programm an, wie wir im Nachhinein oft festgestellt haben. Nun sitzen wir hier im indischen Spektakel der Farben und Spezialeffekte, so zumindest der Gedanke, als wir dieses Angebot auf unserer Eintrittskarte betrachten. Verstehen tun wir leider nicht viel und auch die Farben und Effekte erscheinen nicht allzu oft. Deswegen sind wir eigentlich auch schnell wieder gegangen.  

Dass uns heute noch eins der besten und schönsten Feinschmeckergerichte serviert wird, haben wir nicht gewusst. Kadai Mutton, ein Siegeszug für den Gaumen. Wie hat Homer Simpsons mal so schön gesagt: „Wie ein Orgasmus auf der Zunge“! Ein Muss für jeden Vegetarier. Damit wird jeder Veganer zum Muttoner.         

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