Kricket

So der Name, welcher pure Leidenschaft versprechen soll. Für mich als Sportfanatiker eine gelungene Art um besser einzuschlafen. Es gibt Momente, in diesem achtstündigen Kampf ums gewinnen, wo es für mich auch eine Art Spannung gibt. Kurze Momente, in denen ich auch diese Sportart gut finden kann. Aber bitte doch nicht über acht Stunden. Minimum. Wer kam denn auf diesen Gedanken, diese Sportart zu erfinden. Hatten die damals nichts zu tun gehabt. Ich bin froh, dass dies in Deutschland nur im Internet zu finden ist. Die reinste Verzweiflung für alle Frauen, die sich den Kampf von nur anderthalb Stunden widmen, wie sollen sie dann acht Stunden überleben. Acht Stunden, soll der Mann vor der Glotze verbringen, dann bleibt ja gar keine Zeit mehr für die Ehe. Für manche Ehen das Paradies, für die meisten unvorstellbar. Ich weiß nun auch, warum diese Sportart eine Philosophie ist, und kein Sport im modernen Sinne. Der Schweiß, der Kampf, die Freude zu kämpfen, diese Gedanken verschwinden, wenn man sich dieses „Spektakel der Philosophie“ im Fernsehen anschaut. Schwitzen tun sie nur, weil die Sonne ballert, ohne Sonne kein Spiel, oder weil sie Helme tragen um spektakulärer auszuschauen. Der Kampf, besser gesagt der Wille einen Ball zu fangen ist groß, aber Kampf will ich das nicht nennen, dann wäre Fußball eine Schlacht mit viel Blut und tausend Leichen. Das Lächeln, die Freude am Sport verfliegt auch schnell in den Gesichtern der Sportler. Wie soll man es ihnen auch verdenken, wenn sie es acht Stunden ertragen müssen. Philosophie ist es, weil es an den Nerven zerrt, solange durchzuhalten. Ein Marsch durch die Wüste ohne Trinken und mit dem Gedanken erst in acht Stunden am Ziel zu sein, beschreibt die Lage der Sportler wohl am besten. Danke für die Erfindung des Fußballs.

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