Manali

Family of Khem Raj
Family of Khem Raj

Wir haben schönere Orte gesehen, wie zum Beispiel in Shimla, deswegen war der Ort für uns keine Besonderheit. Etwas Besonderes war es aber für uns, mitten in einer indischen Familie zu leben und mit ihnen zu leben. Zu sehen, wie sie ihren Tag verbringen, zu hören welche Sorgen sie umtreiben und zu erleben wie man in einem Dorf seine Zeit vertreibt. Wir sind hier zu einer Zeit, welche Manali seit langem nicht mehr gesehen hat. Seit zehn Jahren, wie uns Raj, unser Couchsurfer erzählt hat, gab es nicht mehr so einen Winter. Massen von Schnee, was es uns nur schwer ermöglichte überhaupt in sein Dorf zu gelangen. Strapazen, die wir miterleben dürfen. Zu erleben wie es ist, Kilometer weit zu laufen, um nach Hause zu kommen. Zu laufen, keine Möglichkeit mit Fahrrad, Auto oder Bus. Erfahrungen, die für andere das normale Leben bedeuten, für uns aber, die wir in einer ausreichenden Infrastruktur aufgewachsen sind, eine neue Erfahrung. Die Hauptzeit verbringen wir in der Küche. In der Küche auf dem Boden, vor dem Ofen, dem Ofen der uns Hitze spendet, der uns das Essen kocht. „All in One“ sozusagen. In der Zeit genießen wir die Gespräche mit dem Obstbauern Raj und seiner Familie. Kommen mit dem Nationalsport Indiens in Kontakt, mit der Sportart welche Philosophie verbirgt, wie wir erfahren haben. Dazu aber mehr im nächsten Bericht.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei unserer Gastfamilie bedanken, die uns neben all dem Kochen und Stricken auch einen Teil indischer Waschkultur an den heißen Quellen nähergebracht haben.

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