Haridwar und der erste Schreck

Mit dem Nachtbus und der Ankunft in Haridwar brauchten wir erst einmal ein wenig Schlaf. Ein Bett und Ruhe. Nach drei Monaten in Nepal, musste man sich erst einmal auf Indien einstellen und das fing schon einmal bei den Zimmerpreisen an. Anstatt in Nepal bei zwei Euro, ging es hier bei zehn bis zwölf Euro pro Nacht los. Erschreckt suchten wir erst einmal nach günstigeren Alternativen. Gefunden, geschlafen, für sechs Euro, Haridwar besichtigt. Wenn man bedenkt, dass wir ein Tagesbudget von 10 Euro haben ist das eine Menge Geld. Aber nicht nur dies ist wieder ein Grund zum couchsurfen. Wir werden wieder Einblick in spannende Familien erhalten, sehen wie sich das Alltagsleben zu Hause abspielt und wunderbare Personen kennenlernen. Das richtige Reisen, wie wir es kennengelernt haben, geht nun wieder los. Raus aus den Hotels, rein nach Indien. Haridwar und seine Kinder. Haridwar und ein abendliches Ritual. Jeden Abend um sechs Uhr beginnt mitten in der Stadt eine kleine hinduistische Zeremonie. Wir waren dabei und mitten drin im hinduistischen Indien. Nach drei Jahren, das zweite Mal Indien. Nach drei Jahren wieder Feuer und Flamme...  

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