Willkommen in Lumbini

Willkommen Buddha

Wir fahren entlang des Siddharta Highways Richtung Süden, ganz nah an der Grenze zu Indien erreichen wir Lumbini, den Geburtsort von Buddha. Lumbini entspricht eigentlich vielmehr einem Komplex aus zahlreichen buddhistischen Tempeln. Hier hat sich jedes Land verewigt, welches den Buddhismus in seinem Land betreibt bzw. verbreitet. Wir haben uns den chinesischen Tempel angeschaut, welcher der verbotenen Stadt in Peking gleicht, sowie den südkoreanischen Tempel. Dieser ist noch im Rohbau, aber schon da sehr beindruckend. Ebenfalls den französischen und malaysischen Tempel. Auch Deutschland hat hier einen Tempel erbaut. Deutschland, einen Tempel? Für uns ein wenig überraschend, dass Deutschland, mit seiner einzigartigen Architektur aus zahlreichen Epochen, auch noch im Stande ist, einen buddhistischen Tempel zu erbauen. Deutschland und Tempel war für uns ähnlich unvorstellbar, wie Buddhismus ohne Buddha oder Ost- ohne Nordsee. Aber, dass genau Deutschland hier in Lumbini aus unserer Sicht den schönsten Tempel erbaut hat, ist wirklich erstaunlich. Ein beeindruckender und schlichter Tempel zugleich, mit einer schönen Parkanlage, detailfreudigen Verzierungen und sehr schönen Malereien über den Buddhismus und seinen Werdegang.

 

Buddha

Ein Versehen, das Buddha in Lumbini geboren ist. Eigentlich wollte seine Mutter Maya Devi (aus Butwal) nur einmal raus, umherreisen, aber in Lumbini, nach einem erfrischendem Bad im Wasser erreichte sie einem Baum 563 vor Christi, dort wo sie Schatten gesucht hatte, wurde Siddharta Gautama geboren. Von dort aus ist er sieben Schritte frei gelaufen und von da an sollte er etwas Besonderes sein, so die Aussagen eines Predigers. So Besonders, das König Suddhodana gedacht hat, ihn davor zu schützen und ihn nicht den möglichen Veränderungen und dem Wissen der Welt auszuhändigen. Bis zu seinem 29. Lebensjahr hatte er keinen Kontakt zur Außenwelt und erst dann wurde er „frei gelassen“ und sah wie sich die Welt zu Grunde richtete. Leid, Neid, Gier und viele weitere negative Seiten der Menschheit ließen ihn zu einem heiligen spirituellen meditierenden Menschen reifen. Mit dem Schock über die Welt, den Problemen der Welt, hat er sich auf die Reise begeben. Auf die Reise des Buddhismus. Auf die Reise des „mittleren Weges“….Nach 49 meditierenden Tagen wurde er erleuchtet. Mit dieser Erleuchtung reiste Buddha (der Erleuchtete) nach Sarnath, in der Nähe Varanasis und predigte seine Erfahrung. Der Buddhismus wurde geboren.

 

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