Bandipur

Einen Tag, nicht einmal 24 Stunden, sondern 20 Stunden waren wir in Gorkha und wir haben einiges erlebt. Nun sitzen wir wieder im Bus in Richtung Pokhara und nehmen auch diesmal wieder einen Schlenker. Diesmal nach Bandipur. Was soll man sagen? Wer einmal hier war, weiß wovon wir reden. Ein schönes verschlafenes Dorf, ein super schöner und entspannter Ort. Einfach nur gemütlich. Wieder einmal eine atemberaubende Aussicht auf die Himalaya Gebirgskette mit seinen vielen atemberaubenden Fotomotiven und wieder einmal ein Däne. Zwei Orte vier Dänen. Eine gute Quote für dieses eine Land. Aber es sind die Dänen die hier neben weiteren zahlreichen Freiwilligen versuchen, das Land zu unterstützen. Wir werden es in einem anderen Land machen, damit jeder etwas davon hat.

 

Straßenfest

Es ist der nächste Morgen mit Jens Erik, dem Dänen. Wir haben uns verabredet um gemeinsam die bekannten Höhlen vor Ort zu besuchen. Die größte Höhle sollte aber nur in unseren Gedanken eine Rolle spielen. Soweit sind wir gar nicht erst gekommen oder wollten wir auch nicht mehr, nachdem wir erfahren haben, dass diese Höhlen im Tal liegen. Wir sind hier doch in Nepal, da muss man nach oben. Ohne Frage! Gemeinsam sind wir noch mit der Französin Nelly und dem Thüringer Christian unterwegs. Gemeinsam haben wir uns spontan einer Feier mit Musik und Tanz angeschlossen. Alle gemeinsam auf dem Weg nach oben, zum Gebetstempel, um zu feiern und um diese atemberaubende Sicht zu genießen. Tobi und Nelly geben ihr Bestes um den Blashörnern Musik zu entlocken, was allerdings nicht sehr einfach ist. Aber es macht eine Menge Spaß. Auf dem Weg nach oben treffen wir auf eine alte Frau, die uns ihr Zuhause zeigt. Nelly und sie sind von Anfang an beste Freunde. Die Alte bittet um eine Zigarette und es ist ein wahrer Genuss, ihr beim Rauchen zuzusehen. Sie raucht als ob es kein Morgen gebe und das mit ca. 90 Jahren. Ach ja, es hat sich wieder einmal gelohnt, den Bergen noch näher zu sein.

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