The King of Gorkha

Die Reise ging weiter und wieder Richtung Pokhara. Wie ein Magnet wurden wir von dieser Stadt angezogen und wir konnten und wollten uns auch nicht dagegen wehren. Auf halber Höhe sind wir jedoch bewusst abgebogen und landen nun in Gorkha. Gorkha Bier, Gorkha Schnaps (Khukuri), das bedeutende Kampfmesser der Gurkhas, das Khukuri, die noch bedeutenderen Nahkampfkrieger Gorkhas, sowie der „King of Gorkha“. Mit diesem Zungenbrecher als Namen hatte er es doch tatsächlich geschafft: Prithvi Narayan Shah hat zusammen mit seinem Heer im Jahre 1768 einige Schlachten gewonnen. Schlachten, die schon 1744 begonnen haben und nun seinen Erfolg zeigten. Darunter mussten auch einige Könige aus dem Kathmandu Tal dran glauben und dies war die Geburtsstunde Nepals. Nepal bedeutet zwischen zwei Grenzen, zwischen China und Indien. Der bedeutendste König, er hat „Nepal“ zu einem Gesamtreich vereint und die Hauptstadt nach Kathmandu verlagert. Diese Shah Dynastie sollte bis zum Jahre 2008 bestand haben.

Nun stehen wir hier in seinem Palast und genießen den unglaublichen Sonnenuntergang auf den Manaslu. Von hier aus starten die Touren um auch diesem Berg seine Ehre zu erweisen, doch wir erweisen die Ehre jemand Anderem oder beziehungsweise werden wir eingeladen zu einem ganz besonderen Zwischenfall. Tapfere singende und hechelnde Begleiter, tapfere Träger der „Mother Gorkha Kali“ aus Kathmandu schleppen sich und sie die Stufen hinauf zum Tempel Gorkhas. Leider konnten wir in unseren Recherchen nicht allzu viel über diese „Königin in Rot“ finden, aber wir denken sie war etwas Besonderes, für die Leute.

 

„Phujel School“ Projekt

Wieder unten angekommen haben wir Nina, Jacob und Niclas kennengelernt. Drei Dänen und ein Projekt. Das „Phujel School Projekt“! Eine hervorragende Sache, sein, in vieler Hinsicht, überschüssiges Geld in etwas Sinnvolles zu investieren. Wie schnell sind zehn Euro ausgegeben? Wie schnell greift man zu etwas, was man eigentlich gar nicht braucht? Wie oft suhlt man sich im Luxus und wie oft denkt man nicht darüber nach? Erschreckend oft, wenn man diese Umstände nicht kennt. Wir brauchen uns davor auch nicht rechtfertigen, denn: Wir, ohne Wohnung und ohne Job haben immer noch mehr als viele andere hier. Nun? Was sind zehn Euro in einem Jahr für ein Projekt was hilft? Mit diesem Geld wird den vielen Kinder geholfen, in vielen Hinsichten. Bei den Ausgaben sollte ein Lehrer dabei an erster Stelle stehen, denn diese sind rar hier. Und viele weitere Projekte, wie Toilettenreparatur, generelle Reparaturen, wenn sie wirklich notwendig sind oder auch Schreibutensilien werden davon bezahlt. Wer davor nicht seine Augen verschließen möchte, der hat hiermit die Möglichkeit, mit Geld mehreren Kindern eine schulische Ausbildung zu ermöglichen. Mit Geld, was man so schnell ausgibt und am nächsten Tag leider schon nicht mehr weiß, warum? Wir hoffen, dass wir hiermit einigen Leuten die Möglichkeit geben, etwas Gutes zu tun und wir geben euch die Möglichkeit darüber nachzudenken wie viel Geld man eigentlich besitzt. Nämlich, zu viel! Danke an euch drei, für die interessante Zeit und eure Leistung, dieses Projekt zu unterstützen bzw. Nina und Jacob, dass ihr dieses Projekt ins Leben gerufen habt!

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