Ein großes Dankeschön!

T´hic T´hak Family
T´hic T´hak Family

Wir werden auf die Bühne gebeten, stehen nun sch(w)eißgebadet am Mikrofon und wissen, wegen nicht vorhergesehenem Aufrufen, vor Schreck nicht, was wir sagen sollen. Wir werden auf die Bühne gerufen, wissen dass wir gewonnen haben und bedanken uns mit voller Überzeugung bei Natasha Shrestha, der Besitzerin des T´hic T´haks, der Besitzerin von Avia Club, dem Paragliding-Unternehmen und Flugunternehmen in Pokhara für ihre Unterstützung mit ihrer wunderbaren und besten Antwort auf alle unsere Wünsche und Veränderungsideen: „Warum nicht!“. Und für ihren Mut, zwei Reisende einzustellen, die wieder weiterreisen. Wir bedanken uns bei Natasha Mam, wie sie unter ihren Mitarbeitern genannt wird und was wir so amüsant finden, für ihr wunderbares und unvergessliches Weihnachtsgeschenk: Ein einstündiger Ultra-Light-Flug zum heiligen Berg von Nepal. Zum Machhapuchhare, welcher aufgrund seiner Optik einem Fischschwanz ähnelt, weil er einen gespaltenen Gipfel besitzt. Zwei Flüge zur Annapurna-Gebirgskette, einmal Tobi und einmal Caro, bei traumhaft blauem Himmel. Dies war ein unvergessliches Erlebnis der ganz besonderen Art, zumal Caro einen ganz besonderen Piloten hatte: Den Weihnachtsmann! Was kann es da schöneres geben, als zur Weihnachtszeit durch die Berge des Himalaya zu fliegen!

 

Ein riesen Dankeschön auch an die ganze Shrestha-Familie, die uns alle mit viel Lob unterstützt haben, nicht zu verzweifeln. Danke an Alexander, dem Sohn von Natasha Mam, der eine deutsche Flagge am Restaurant anbringen wollte. Als Zeichen eines Deutsch-Nepalesisch-Russischem Management. Welches wir aber bestimmt und dankend abgelehnt haben. Unter Anderem gab es Borschtsch, die typisch russische Suppe, in unserem Menü, weil unsere Besitzerin aus Russland stammt. Danke an Thupten, dem Manager des Restaurants, dass er uns nicht hochkant aus dem Restaurant geworfen hat, als wir das ganze Restaurant umgestellt haben. Danke, dass du nicht fluchtartig abgehauen bist, als wir dich mit unseren, für dich unvorstellbaren Vorstellungen und Vorschlägen bombardiert haben. Bombardiert ist dabei das perfekte Wort! Danke an das Küchenteam, das ihr unsere Verbesserungen aufgenommen habt, weswegen wir auch gerne solange geblieben sind. Danke an das gesamte Team, die T´hic T´hak Familie, in dem wir uns, zwei fremde europäische Personen, in so kurzer Zeit als Teil dieser Familie gesehen haben!

 

Viele Nerven, viele Gespräche, viele Ideen, viele Ziele und viele Veränderungen. Aber was haben wir schlussendlich geschafft? Wir haben es geschafft ein neues Menü zu erstellen, von vorne bis hinten neu überarbeitet. Außer einiger Ausnahmen, haben wir alle Bilder der Gerichte verändert. Ein neues Design und wie wir finden ein wunderbares Menü drucken und binden lassen. Ein neues Frühstücks- und Getränkemenü mit wunderbarer Optik drucken, laminieren und binden lassen. Wir haben die vielen Vorschläge unserer Gäste verwirklicht. Wir haben Giles kennengelernt der uns eine Einweisung in unsere Kaffeemaschine gegeben hat. Ab diesem Zeitpunkt, hatten wir unseren selbst ernannten italienischen Kaffee. Nach vier Jahren, hat er wieder unfreiwillig Kaffee gebrüht, weil wir so fasziniert waren, dass er uns einfach eine Einweisung geben musste bzw. wollte. Eine Glücksbekanntschaft, wenn man weiß, dass er mit vier Filialen angefangen hat und nach 450 weltweiten Filialen, seine Arbeit an den Nagel gehangen hat. Mit 43 Jahren.

 

Weiterhin eine neue Einrichtung mit Wohlfühlgefühl, viele neue Bilder, von Leinwandformat über mittelgroße Gruppenbilder bis hin zu kleinen Mitarbeiterporträts, welche nun den Weg in die zweite Etage begleiten. Handgefertigte Bambusständer für unsere neuen Dessertaufsteller. Das Restaurant um einige Kilo Staub befreit und fünf Jahre Sommerputz nachgeholt. Eine neue Dachlounge geplant und mit unvorhergesehenen Änderungen erfolgreich eingeweiht. Viele Stunden mit Fenster putzen verbracht, was man hier übrigens mit Zeitungspapier macht. Genau, mit zusammengewurschtelter Zeitung die Fenster geputzt. Manche kenne das bestimmt! Geht wunderbar, auch bei gröbstem Schmutz! Also wir haben es uns nicht langweilig werden lassen, bei unglaublichen 10/11 Stunden am Tag und sechs Tagen die Woche und mit einem Stundengehalt der besonderen Art. Arbeiten in Nepal? Wir würden es wieder machen!

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