Mountain View and Porter

Today was the day! We had our first view on the Himalayan Range from the Nepalese side! We walked over hanging bridges which are about 20 m above the rivers and which start to swing quite a lot when there are more people on it. And we walked through forests that allowed us some first glimpses at the mountains. We think that we saw the Annapurna IV, but we are not 100 % sure because we are no mountain experts.


After a while we stopped at a small stand where we could by samosas. It was a welcoming break for us! Samosas are an Indian and Nepali snack that is made of fried triangle-shaped dumplings filled with potatoes, peas and spices. They taste divine and are at the same time very cheap. So we bought more for later to safe us some money.


In general there is one trekking rule: The higher, the more expensive! Because when you see how many donkeys, porters and tourists sweating their way up, this is not surprising. Everyone wants to eat and drink and all the goods have to be carried uphill. And therefore you have to pay. Since the donkeys can just go until a certain height there are many strong porters. They carry sometimes amazing 80 kg upwards. This is not always just about food, but often the whole outfit and equipment of paying tourists like Europeans or Asians. They also want to go trekking, even as unpracticed and want to make the trek with all comforts. When you see how the tourists march next to the porters with a small backpack on the side during which the porters are packed 'til you drop, then comes forward to the question of what sense it makes for these travellers ever to walk this difficulty, if the majority of the weight is on the neighbours back? But we also have to say at this point that there are such and such. For serious expedition groups, it is very important to have a guide and several porters. But therefore the major part of the baggage is carried by the participants themselves and the porters are carrying food and the necessary equipment for climbing, etc.


Converted to a porter earns 6 euro a day to carry the luggage of tourists to the mountains. And this weight varies from 40 kg to 80 kg; and that sometimes six to eight hours a day. Incredible job, although it is a really good salary for Nepali conditions. That is also one reason why the Sherpas, the most famous porters, counts to the richest segment of the population of Nepal. It must be said, that not all Sherpas are porters and not all porters are Sherpas. The Sherpas are an ethnic group of Nepal which comes from the Everest region. And there also lies the big money. For being part of an expedition for an ascent of the Mount Everest it is an expensive affair. At the moment I read the book "Into Thin Air" and if you read the book, you know how crazy it is that so many people climb the highest mountain on earth and how much commercial idea is behind it. It costs around 60,000 euros to get to this mountain and to dare to climb it. For a porter, the most lucrative and most difficult part of the mountain is from the second base camp to the third base camp and a carrier earns up to 900 dollars a day. And this section is not even the end of the mountain, because there are a total of four base camps. Nevertheless, the summit is not profitable for the carrier, but the part below it.

 


Heute war der Tag gekommen, an dem wir zum ersten Mal einen Blick auf die „Himalaya Range“ bekommen sollten. Über Hängebrücken, welche sich ca. 20 m über dem Fluss befinden und die beachtlich in Schwingung geraten, wenn mehrere Leute darauf laufen, ging es durch Wälder, welche einem immer wieder einen Blick auf die Berge gewährten. Es müsste Annapurna IV gewesen sein, den wir aus dieser Richtung gesehen haben, aber so genau kann man das als Annapurna-Unwissender nicht sagen. Ein Samosa-Stand war die perfekte Gelegenheit für eine Pause. Samosas sind ein leckerer indisch-nepalesischer Snack: Frittierte dreieckige Teigtaschen, welche mit Kartoffeln, Erbsen und Gewürzen gefüllt sind. Göttliche Dinger und super günstig. Deswegen haben wir uns auch gleich mit ein paar mehr eingedeckt womit das Abendbrot dann auch günstiger wurde.


Generell gilt beim Trekken: Umso höher, umso teurer. Denn wenn man sieht wie viele Esel, Träger und Touristen sich den Weg nach oben schwitzen, ist dies auch kein Wunder. Alle wollen Essen und das bedeutet auch den Einsatz von Mensch und Tier. Diese sorgen dafür, dass das Essen auch ankommt. Da die Tiere nur bis zu einer bestimmten Höhe eingesetzt werden können gibt es viele starke Träger. Diese tragen teilweise unglaubliche 80 kg nach oben. Dabei handelt es sich aber nicht immer nur um Essen, sondern oftmals um die ganze Ausrüstung viel verdienender Touristen wie z.B. Europäer oder Asiaten. Diese zahlen dafür, auch als ungeübte einen Trek mit allem Komfort zu machen. Wenn man dann sieht, wie die Touristen mit einem kleinen Rucksack auf dem Rücken nebenher marschieren, während deren Porter bis zum Umfallen bepackt sind, dann kommt da schon die Frage auf, welchen Sinn es für diese Reisenden überhaupt macht, diesen Schwierigkeitsgrad zu laufen, wenn der Großteil des Gewichtes auf dem Nachbarrücken liegt? Wobei wir an dieser Stelle auch sagen müssen, dass es solche und solche gibt. Bei seriösen Expeditionsgruppen ist es sogar wichtig einen Guide und mehrere Porter zu haben. Doch da wird der Großteil des Gepäcks von den Teilnehmern selbst getragen und die Porter tragen die Verpflegung und das notwendige Equipment für Besteigungen, etc.


Umgerechnet 6 Euro verdient ein Träger am Tag, damit er das Gepäck der Touristen auf die Berge buxiert. Und dieses Gewicht variiert von 40 kg bis 80 kg. Und das Ganze geht dann den gesamten Tag nach oben. Unglaublicher Job! Wobei es für nepalesische Verhältnisse ein richtig gutes Gehalt ist. Deswegen zählen die Sherpas, die Träger sozusagen, auch zu der reichsten Bevölkerungsschicht Nepals. Man muss aber dazu sagen, dass nicht alle Sherpas Träger sind und nicht alle Träger Sherpas. Die richtigen Sherpas sind eine nepalesische Volksgruppe, die aus der Everest Gegend kommt. Und da steckt auch das große Geld. Denn eine Besteigung auf den Mount Everest ist eine teure Angelegenheit. Momentan lese ich das Buch „Into thin air“ (In eisigen Höhen) und wenn man das Buch liest, weiß man wie verrückt es ist, dass so viele Menschen auf den höchsten Berg der Erde steigen und wie viel kommerzieller Gedanke dahinter steckt. Es kostet umgerechnet um die 60.000 Euro um auf diesen Berg zu kommen und eine Besteigung zu wagen. Und ein Träger verdient vom 2. bis zum 3. Basecamp, dem lukrativsten und schwierigsten Teil des Bergs, bis zu 900 Dollar am Tag. Und dieser Abschnitt ist nicht einmal das Ende des Berges, denn es gibt insgesamt vier Basecamps. Trotzdem ist nicht der Gipfel das Gewinnbringende für die Träger, sondern der Teil darunter.

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