Caros 30. Geburtstag

Caros Geburtstag wurde durch wunderbare chinesische Rumpeleien und Räuspereien eingeleitet. Wieder einmal, wie am Tag zuvor, wurden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Im Nachhinein hätten wir uns lieber ein Doppelzimmer gewünscht. So sollte ein Geburtstag nicht beginnen. Nicht mit chinesischen Gesichtern. Dafür gab es aber erst ein YES Törtchen für Caro und das mit einer Kerze obendrauf! Bevor nun die zahlreichen Emails kommen, was ich ihr geschenkt habe: Nichts! Jeder Tag ist bei uns ein Abenteuer und ein Geschenk, bei dem wir die Möglichkeit haben, so eine wunderbare Reise zu machen und das alles zu erleben. Aber durch die finanziellen Geschenke unserer Eltern, hat sich Caro einen Ring und eine Kette gekauft. Der Ring ist mit einem Citrin versetzt und die Kette mit einem blauen Topaz. Sieht echt sehr geil aus, wobei ich persönlich mehr den Ring bevorzuge.

 

Am Morgen haben wir uns mit Alex und Claudi zum Frühstück in einem Organic Café verabredet und dort gab es für Caro einen Schoko-Bananen-Kuchen als Geburtstagskuchen frei Haus. Nach dem leckeren Frühstück und den entgegen genommenen Glückwünschen sind wir dann auf der Suche nach einer Isomatte und einer Gaskartusche losgezogen, welche wir für den Trekk am nächsten Tag brauchten. Normalerweise gehen Leute ohne Zelt diesen Trekk, denn es gibt überall Herbergen. Jedoch hat eine Arbeitskollegin von Claudi die Tour schon gemacht und sie meinte, dass die Preise bei 6 Euro pro Übernachtung liegen. Das macht dann bei 10 bis 14 Tagen eine ordentliche Stange Geld aus. Deswegen haben wir beschlossen das zusätzliche Gewicht von Zelt, Isomatte und Gaskocher in Kauf zu nehmen. Und das alles sollte seinen Sinn haben, welchen ihr später noch erfahren werdet. Aber nun zurück nach Pokhara: Nachdem wir einige Zeit auf der Suche nach der geeigneten Isomatte waren, brauchten wir noch diese TIMS Karte, welche wir am Vortag, aufgrund der Probleme mit der Bank nicht beantragen konnten. Durch Insidertipps haben wir erfahren, dass es auch bei uns in der Nähe eine Stelle dafür gibt und wir also nicht nochmal soweit laufen müssen wie am Vortag. Dachten wir zumindest! Naja, aus den Insidertipps wurde nichts und somit haben wir versucht uns durch andere Reisende den Weg zum TIMS-Büro zu erfragen. Und wie es das Sprichwort so schön sagt: Irgendwann findet auch mal eine Henne den Hahn (Anmerkung von Caro: Eigentlich kennen wir das Sprichwort so: „Auch ein blindes Huhn findet irgendwann einmal ein Korn.“) und so waren wir erfolgreich. Nachdem wir dann endlich unsere TIMS-Karten in der Hand hatten, haben wir Claudi und Alex über unsere bevorzugte Isomatte aufgeklärt. Im selben Atemzug beschlossen die beiden, Caro diese Isomatte zum Geburtstag zu schenken. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön! Sehr cool!

 

Später ließen wir es uns mit leckerem Kuchen, Klappe die Dritte, im Hostel weiter gut gehen. Der Hund aus dem Hostel brauchte allerdings einen Spielgefährten. Und da wir mit Kuchen essen beschäftigt waren, hat er sich eine Kuh gesucht. Die ist zwar wesentlich größer, aber durch sein Gebell hat er diese ordentlich rumgescheucht. Und so kam es dann auch, dass die Kuh Zuflucht in unserem Hostel gesucht hat. Und sie kam, ungelogen, einen Meter neben Caro vorbeigerannt und der Hund hinterher. Über Sträucher und Beete ging es dann wieder zurück auf die Straße und wir hatten unsere wahre Freude daran.

 

Am Abend haben wir uns dann den Magen noch mit leckerem indischen Essen vollgeschlagen und den Abend, unter anderem, mit Zukunftsplänen ausklingen lassen.

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