Ein Tag in Chengdu

Der nächste Tag beinhaltete die Stadt zu erkunden. Und wie wir das schon in Peking genossen haben, sind wir auch in Chengdu auf ein Fahrrad aufgestiegen. Was für eine wunderbare Sache so durch die Städte zu fahren und das bei wunderbaren Fahrradwegen und wunderschönem Sonnenschein. Entlang an Geschäftsgebäuden, Banken, Schulen und jeder Menge Fahrradfahrern und Rollerfahrern. Unser Ziel das chinesische Elektronikgeschäft zu untersuchen. Vorher haben wir jedoch noch einen Park mit schönen Häusern gefunden. Wie sich herausstellen sollte handelte es sich dabei um das Universitätsgelände. So lässt es sich doch Lernen und Entspannen während den Unterrichtseinheiten. Weiter Richtung Kamerazubehör und Computern. Angekommen und durchstöbert haben wir schnell festgestellt, dass sich die Preise nicht wesentlich von denen aus Deutschland unterscheiden. Das einzige was vor der Reise reizvoll an China war, war der Gedanke günstig hier einzukaufen. Und dieser Gedanke ist nun auch kurzer Hand verflogen. Mit endlosem Kopfschütteln, warum alle sagen dass es in China so günstig wäre einzukaufen, stieß diese Info bei uns auf Unverständlichkeit. So halb mit dem Gedanken abgefunden, fuhren wir dann weiter zum People´s Park. Wie wir erfahren haben gibt es dort Teestuben, wo wir leckere Teesorten probieren konnten. Jedoch kamen wir relativ spät dort an und auch die Tanzeinlagen und modeschauähnlichen Vorführungen haben uns ein wenig aufgehalten! So dass wir schlussendlich nur noch Zeit hatten den Park zu durchqueren und uns durch diesen Spaziergang in einen harmonischen Zustand zu versetzen. Denn wir müssen sagen dass die Chinesen wissen wie man solche Parks anlegt. Sehr schön!

 

Danach sind wir dann zurück zum Hostel, jedoch gab es auf dem Weg noch eine Unterbrechung. Vor einem Hotel gab es eine tibetische Tanzeinlage! Und wie wir da so stehen und diese Choreographien bewundern, werden wir von einer Chinesin angesprochen. Dies aber auf Englisch. Ihr Name war Luo Min. Und unsere Unterhaltung wurde länger und länger und wie wir ihr so unsere weiteren Pläne mitgeteilt haben, kam der Gedanke auf, dass sie uns doch begleiten könnte! Das hieß, dass sie mit uns am nächsten Tag zur Panda Forschungs- und Bruteinrichtung mitkommen sollte. Das Problem war, dass sie arbeiten musste. Wir haben uns so verabredet, dass sie sich einfach per E-Mail bei uns melden soll, wenn sie frei bekommt. Eine Stunde später hat sie sich gemeldet, dass sie uns zur Panda Station begleitet. Genial! Wir haben uns für den nächsten Tag um acht verabredet, denn die süßen Pandas sind morgenaktive Tiere. Und es hieß dass die Fressenszeit zwischen 9Uhr und 10Uhr liegt. Und da wir keine schlafenden Pandas vorfinden wollten, hieß es früh aufstehen um rechtzeitig dazu sein. Die Vorfreude auf morgen war riesig!

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