Karakorum

Hier befinden sich die Hauptstadt des ehemaligen Mongolenweltreiches und der erste buddhistische Tempel in der Mongolei. Zu seiner Blütezeit lebten hier 10000 Mönche und es befanden sich 100 Tempel im Innern der Mauern. 1937 ließ Stalin 90.000 Mönche ermorden und viele Tempel niederreißen, unter anderem auch 94 Tempel im Erdene Zuu der Klosteranlage in Karakorum. Der Grund dafür war, dass die Mönche großes Ansehen und große Macht im Lande hatten und diese Eigenschaften gehörten bekanntlich nicht zu Stalins Freunden. Trotz dieses Verlustes ist die Tempelanlage sehr beeindruckend und ein Zeichen für eine wunderbare Architektur. Neben den Gebäuden haben wir auch bei einer Zeremonie zugesehen. Tolle Sache! Dies haben wir jedoch zum Zeichen des Respekts weder gefilmt noch fotografiert. In diesem Gebiet gibt es immer noch unzählige Ausgrabungen, für weitere Nachweise des Mongolenreiches. Ob es nun ein Nachweis ist oder nicht, aber das momentane Ausgrabungshighlight ist tatsächlich ein riesiger Steinpenis mit allem Drum und Dran. Aber unsere Bilder haben wir dafür auch für etwas Anderes aufgehoben.  

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