Khongoriin Els

Eingeschlafen unter dem Sternenhimmel und aufgewacht unter blauem wolkenlosen Himmel ging es dann so richtig in die Wüste. Da die Gobiwüste vor langer Zeit aus einem See/Meer bestand, findet man hier nicht die typischen Wüsten-Vorstellungen eines deutschen Touristenpärchen wieder, welches durch weite Sandlandschaften geprägt ist. Nur eine minimale Sandfläche von 180 km Länge und wenigen Kilometern Breite findet man in der zweitgrößten Wüste der Welt wieder. Wahrscheinlich hat die Saharawüste aber mehr Sand. Trotzdem ist dieser Teil der Reise ein besonderer Abschnitt unseres Trips und wir freuen uns riesig hier zu sein. Der Anblick ist einzigartig und unbeschreiblich. Wobei ein bisschen wollen wir ihn euch doch beschreiben. Nachdem wir vorbei an Touristencamps unseren Schlafplatz für die zwei folgenden Tage auserkoren hatten, konnten wir unsere Freude den Sanddünen noch näher zu sein nicht länger zurückhalten. Somit ging es sofort auf den Weg zu den drillionenfachen feinen Sandkörnchen. Schuhe aus und rein ins Vergnügen. Eine Kulisse mit den schönsten Sandhügeln und zwischendrin Kamelreiter vervollständigte unser Bild einer famosen Sandlandschaft. Die Bilder in unserer Kategorie „Pictures“ zeigen euch einiges wieder von dieser einzigartigen Landschaft! Viel Spaß!

                                                     

Nachdem wir unserer Freude freien Lauf gelassen haben, rief uns der Alltag aus weiter Ferne entgegen. Es hieß Ziegenscheiße für das Lagerfeuer sammeln! Klingt verdammt hart, ist es aber nicht. Im Vergleich zu den weitverbreiteten Gedanken von Kot, welcher in verschiedensten optischen Graden wiederzufinden ist, sollte man sich hierbei nur auf getrockneten Kot spezialisieren. Das gibt eine verdammt gute Glut und somit verstehen wir auch warum dies das beste Brennmaterial in der Mongolei ist um die Gers ordentlich einzuheizen. Mit leckerem Abendbrot, Gitarrenspiel und Vodka im Anschlag ließen wir dann diesen ereignisreichen Tag vor unserem mongolischen Lagerfeuer ausklingen. Danke Dschingis Khan für deine zahlreichen Eroberungen und dieses wunderschöne Fleckchen.

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