Flaming Cliffs

Bayanzag, so heißt der Ort unter Mongolen, ist im Vergleich zu den anderen Kliffs rot. Den Namen verdanken diese Kliffs der Sonne. Denn beim Sonnenuntergang verwandelt sich diese Landschaft in ein Spektakel der besonderen Art. Flammende Kliffs! Aber bevor wir diese Landschaft erkundet haben wurden wir von einem Souvenirstandbesitzer freundlich gestoppt. Wie auch die White Kliffs zählen diese Kliffs zu einer Touristenattraktion. Warum auch nicht, mal kurz einige Sachen anschauen und dann die Felsformationen unter die Lupe nehmen. Aber nicht nur die deutschen Verkäufer haben es drauf auch die Mongolen wissen sich in Szene zu setzen und somit waren wir glückliche Inhaber einer wunderschönen Sache. Jedoch ist diese Sache für den 11.Sponsor vorbemerkt. Also das Geschenk wartet auf jemanden von euch! ;-)

Übrigens ist diese Gegend nicht nur bekannt durch dieses Naturschauspiel. Der Amerikaner und Paläontologe Roy Chapman Andrews hat in dieser Gegend erstaunliche Funde gemacht. 1920 entdeckte er, anstatt menschliche Urgesteinsüberreste, Dinosaurier-Eier und komplette Skelette von Protoceratops  und Pinacosaurus. Das ist natürlich alles Allgemeinbildung und das setzen wir an dieser Stelle einmal voraus. Aus diesem Grund gilt die Wüste Gobi (hier findet man nicht nur die größten Gold- und Erzvorkommen) als Fundstelle der weltweiten Dinosaurierüberreste. Hier findet man sechs der zehn weltweiten Dinosaurierfunde. Neben diesen Funden gibt es auch noch schöne Salzkristalle. Leider nur finanziell zu erwerben.

 

Danach sind wir dann weiter aufgebrochen und haben uns ein schönes Fleckchen gesucht zum Übernachten gesucht. Gelandet sind wir in einer tollen Wüstenlandschaft. Hier sticht nicht nur diese wunderbare Landschaft hervor, sondern vielmehr unser Abendbrot. Es gab Schaschlikspieße, die wir, kreativ wie wir alle sind, auf Zelt-Heringen aufgespießt haben. Dann haben wir noch einen Maschendrahtzaun zurecht geknipst und unser Barbecue der besonderen Art war fertig. Eine verdammt leckere Abwechslung für Kopf und Magen. Unseren Mägen ging es danach zwar blendend, jedoch nicht unserem Fahrer Ochiroo. Der klagte über schmerzhafte Rückenbeschwerden und somit wurden meine nicht vergessenen physiotherapeutischen Kenntnisse unter Beweis gestellt. Jedoch ohne großartige Auswirkungen, soweit dies mit dem mongolischen ABC möglich ist. Gute Besserung Ochiroo!

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Kommentare: 1
  • #1

    Kurt Ramming (Freitag, 06 Dezember 2013 07:44)

    War dieses Jahr ebenfalls dort. Hat mich sehr beeindruckt. Bin dann noch weiter südlich bei Khongary Els gewesen.
    Viele Grüße
    KR