Sibirien!

Angekommen in Novosibirsk, der Hauptstadt Sibiriens, haben wir gleich Folgendes gelernt:

 

Hier ist es 3 Monate lang kalt und 9 Monate lang sehr kalt!


In den 3 Kälte-Monaten herrscht tropischer Winter, sprich es regnet sehr viel! Na gut, so ist es ja meistens mit den Meteorologen, Abweichungen gibt es ja immer. Wir hatten jedenfalls Glück mit dem Regen bzw. ohne ihn. Jedoch war der tropische Winter schon gut spürbar. Es gab Tage da fiel das Thermomater auf 13 Grad am Tage, wobei es in Deutschland stolze 30 Grad hatte. Willkommen in Sibirien!

Mit Eva unserer herzigen Couchsurferin haben wir alles nachgeholt was wir vorher versäumt hatten. Wir haben gekocht. Russisch gekocht! Angefangen hat es mit KARSCHDA, eine Art Kartoffelpuffer. Gefolgt von OKROSCHKA, einer typischen russischen Suppe, die meistens in der Sommerzeit gegessen wird, da es sich um eine kalte Suppe handelt. Okroschka ist Tobis absoluter Favorit (zumindest als Salat gegessen). Aber die BLINIS sind die wohl besten Pfannkuchen der Welt! Einfach köstlich und das Beste: Es ist alles in unserer Kategorie „Delicious Food“ (=Köstlichkeiten) nachkochbar!

 

Um auch uns mal eine Auszeit zu gönnen, haben wir es auch einmal schweren Herzens etwas ruhiger angehen lassen! Auch der gefühlte transsibirische Jetlag hatte uns gepackt.

 

Dafür haben wir es dann den folgenden Tag krachen lassen. Nach einem tollen Frühstück starteten wir mit einem Stadtspaziergang durch Novosibirsk! Da Lenin einer der wichtigsten Nationalhelden Russlands ist, finden wir ihn natürlich auch in Novosibirsk wieder. Diese stählerne Mannesfigur zählt zu einem der Höhepunkte in dieser Stadt. Dieser steht vor Russlands größter Oper. Richtig, die Oper in Novosibirsk ist größer ist als die bekannte in Moskau.


Ein weiterer Höhepunkt unseres Stadtspazierganges waren nicht, wie vielleicht von euch vermuten die Sehenswürdigkeiten, sondern ein Hochhaus. Im Übrigen gibt es hier nicht wirklich tolle sehenswerte Gebäude, vielmehr eine sehenswerte Couchsurferin. Eva hat uns mit ihrem russisch-deutschen Charme und ihrer aufgeschlossenen und überaus freundlichen Gastfreundlichkeit in ihren Bann gezogen.


Aber nun zum Hochhaus: An sich nicht spektakulär da es hier einige gibt. Probleme gibt es nur wenn man nicht hochfahren kann, weil uns ein vielleicht trotzdem netter Bodyguard, den Weg verweigert. Davon lassen wir uns aber nicht abhalten und steigen einfach in ein Hochhaus ein. Unser Ziel war ein Hochhaus im Rohbau! Eingestiegen auf die Baustelle und die elf Stockwerke überwunden, hatten wir einen geilen Ausblick über die Stadt. Ein genialer Geniestreich, denn an sich ist Novosibirsk nicht schön, jedoch über die Stadt blickend ein Hingucker.


Danach sind wir zum Universitätsviertel der Stadt. Und dieses Viertel liegt nahe am „Meer“ von Novosibirsk. So wird der See hier bezeichnet: Das Meer. Und wenn man dann dort am Strand ist und zum Horizont schaut, dann versteht man das auch. So ließen wir dort zum Ausklang noch unsere Seele baumeln.

 

Kurz und gut: Wir hatten eine tolle und erholsame Zeit in Novosibirsk, an die wir uns immer gerne erinnern werden! Und daher besonderen Dank an unsere besondere und tolle Couchsurferin!

 

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