Jelgava und ein Wiedersehen mit Girts

Jelgava und ein Wiedersehen mit Girts, Lettland, 18 Aug 2011  

Am nächsten Morgen ging es los. Trampen nach Tallin, der Hauptstadt von Estland. Schild gemalt, Ticket für die Straßenbahn gekauft und auf dem Weg zum Hitchhiking. Ca. 30 min. später, immer noch in der Straßenbahn, dachten wir uns, warum bleiben wir nur einen Tag in dieser wirklich schönen Stadt? Ein weiterer Grund was uns zum Verbleiben in der Stadt verleitet hat, war diese Free Walking Tour. Mittlerweile wird sie in fast jeder Stadt angeboten. Unser erstes Mal war in Krakau und warum nicht auch in Riga? Bei diesem unmoralischen Angebot für wenig Geld die schönsten Fleckchen der Stadt zu sehen, haben wir uns dann entschlossen aus der Straßenbahn auszusteigen und den Weg zurück ins Hostel anzutreten. Mit großen überraschten Augen wurden wir dann wieder dankbar aufgenommen! Sachen abgelegt und ab in die Stadt. Erst einmal ging es zum Zentralmarkt, der in ehemaligen Luftschiff-Hangars untergebracht ist. Hier bekommt man alles: Fisch, Felle, Obst, Gemüse, Schmuck und noch vieles mehr! Mit geräuchertem Fisch und Labas (eine Art Pide) im Gepäck haben wir uns erst einmal gestärkt um dann die weitere Reise durch die alte Zeit der Stadt anzutreten.

 

Vor ungefähr drei Wochen wurden wir von Girts, einem Letten, von Warschau bis nach Pisz mitgenommen! Da Riga damals nicht auf unserem Plan stand, mussten wir sein Angebot dankend ablehnen, weitere Zeit mit ihm zu verbringen! Nun waren wir aber da. Also haben wir ihn kontaktiert und uns mit ihm getroffen. Zusammen sind wir nach Jurmala gefahren um seine Freundin abzuholen. Sie hatte zwei Wochen Urlaub und hat sich, wie die meisten Rigaer, eine Auszeit am Strand gegönnt. Danach hieß es noch „romantischer Strandspaziergang“, um dann anschließend zurück nach Riga zu preschen und uns eine Ladung Rigaer Feinkostmassenrestaurant zu gönnen. So kann man sich dieses Anwesen aus Pommes und Schnitzel, Suppen und vielen unmoralischen Angeboten aus fettigen Gerichten vorstellen. Genau das was wir in dem Moment brauchten! Mit vollgeladenen Tellern und einem amerikanischen Grinsen ging es dann zur Sache. Für alle Freunde der amerikanischen Massenesskultur: Dieses Restaurant Namens Lida sei euch ans Herz gelegt. Nachdem wir uns vollgeschlagen haben ging es dann nach Jelgava. Mit Ritma und Girts ging es dann zu ihnen nach Hause. Es wurde noch ein langer, unterhaltsamer und fröhlicher Abend. Vielen Dank für eure Gastfreundlichkeit!!!

 

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