Rimini Litauens

Was macht man in einer überfüllten ahnungslosen Stadt ohne Schlafplatz, welche am Meer liegt? Ja, ab zum Strand! Danach hieß es nur noch Schlafplatz suchen und ab ins Zeltchen!

Am nächsten Morgen erst einmal einen Spaziergang am Strand, wobei uns eine Frau dabei aufgefallen ist. Diese ist mit einem Thermometer ins Wasser! Wie sich herausgestellt hat kam sie aus der Ukraine und das Wasser war 18°C kalt, mehr haben wir nicht verstanden! Dann haben wir uns Frühstück besorgt und haben uns zum Schloss im Stadtpark aufgemacht. Und wen treffen wir dann wieder? Ja! Die alte Dame mit ihrem Thermometer.

Alte Frau: Breakfast?

Wir: Da!

Alte Frau: Aaaaah!

Und sie wühlt in ihrer Tasche und holt zwei Mozart-Kugeln heraus!

Mit riesen Augen und sprießenden Spasiwo´s (Danke), haben wir ihr noch erzählt das diese aus Österreich stammen (als ob sie das nicht wusste!). Cool!

 

Um unserem Ziel noch näher zu kommen sind wir dann weiter nach Klaipeda. Nach einer Stunde vergeblichen Wartens, hielt dann ein Pärchen aus Vilnius. Wie sich herausstellte haben sie auch schon eine kleine Weltreise durch Asien gemacht. Also gab es eine Menge zu erzählen. Ihr Ziel war Nida! Diese Stadt liegt auf den Nehrungen, einer Landzunge, welche sich Litauen und Russland teilen. Und Nida ist bekannt für, nun haltet euch fest, die größte Sanddüne Europas!

Kaum hatten uns die beiden von Nida erzählt, da war Klaipėda schon längst vergessen. Wir fuhren also spontan mit der Fähre und später mit dem Bus weiter nach Nida. Übrigens ist diese Stadt ein vielbesuchter deutscher Touristenort. Stichwort: Thomas Mann. Er hat dort den größten Teil seines Lebens mit seiner Familie verbracht.

Ja, und anders als gedacht, sind wir dann über die Nehrungen, vorbei an den "Tanzenden Wäldern", die wir natürlich prompt übersehen haben, nach Kaliningrad gekommen. Die "Tanzenden Wälder" sind ineinander und bzw. oder alleinstehende verschlungene und schlangenförmige Bäume die durch den Wind verformt wurden.

 

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