Die Reise geht weiter!

Die masurischen Couchsurfer hatten nicht so viel Interesse an unserem Vorhaben. Somit haben wir keine Nacht in Wegorjewo verbracht. Unser Glück! Da wir noch sechs Tage Zeit haben, haben wir uns gedacht nochmal Litauen zu erkunden. Gesagt getan, Daumen raus und ab ging es nach Goldap. Naja, so schnell dann auch nicht. Mitten in der Pampa raus gelassen zu werden war dann doch nicht so einfach, aber wie ihr ja wisst hat alles Schlechte auch mal ein Ende. Mit ungefähr 100 Sachen (bei erlaubten 50 km/h) fuhr dann ein Audi an uns vorbei (in der Ortschaft). Schade, der hatte ein paar Plätze frei. Das hat er sich dann zum Glück auch gedacht und ist dann nochmal umgedreht und hat uns mitgenommen. Super cool, denn er hat uns nicht nur weiter gebracht sondern hat uns auch angeboten bei seinen Eltern zu zelten. Genial! Daraus wurde dann ein Festschmaus mit selbstgemachter Wildschwein-Wurst, Tatra Bier und vielen tollen Leuten. Dann haben Sie uns noch die Stadt gezeigt, was ja früher alles zu Preußen gehört hat. Anschließend  wurden wir noch zum Abendbrot bei einer Deutschlehrerin eingeladen und wir haben einige interessante Dinge über Goldap erfahren. Goldap ist bekannt für Kartacz (siehe Bild) und vor zwei Tagen war ein riesen Fest, wo sie von überall aus Polen anreisten um sich den Wanst damit vollzuschlagen. ( Für alle Oberpfälzer: "Spotzn gfylt mit Hackfleisch.")

Des Weiteren ist dieser Ort der kälteste von Polen und zu Winterzeiten wird es mal locker -30°. Dann gibt es noch ein Hügelchen, mit einer Piste von 500m (lächerlich, das habe ich mir aber gespart :-)), aber für Polen ist das natürlich super, denn die Berge sind alle im Süden, in der Tatra. Ein sehr aufregender Tag, mit vielen super tollen Leuten.

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